Nach Pokallauf: Trainer sieht Steigerungspotenzial

Skilanglauf Wettkampf nach Johanngeorgenstadt verlegt

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Toni Rollinger (rechts), hier bei einem früheren Rennen, feierte in der M 14 mal wieder einen Sieg für den ATSV Gebirge/Gelobtland. Foto: Andreas Bauer

Marienberg. Ihre eigene Wettkampfpause nutzen die Skilangläufer des ATSV Gebirge/Gelobtland an diesem Wochenende, um beim Weltcup in Dresden die internationale Elite anzufeuern. Dabei können sich die Talente während ihres Ausflugs von den "Stars" durchaus einiges abschauen.

Denn beim letzten Wettkampf in Johanngeorgenstadt erkannte Danilo Schneeweiß noch einige Defizite. "Es war ein gebrauchter Tag für uns. Wir hatten mit mehr Podiumsplätzen gerechnet", sagt der ATSV-Trainer, der aber nicht nur mit einem weinenden, sondern auch mit einem lachenden Auge auf den zweiten Vergleich des Sachsenpokals zurückblickt. Schließlich waren er und der gesamte Verein froh, dass der Wettkampf überhaupt ausgetragen werden konnte.

Top-Organisation in Johanngeorgenstadt

Eigentlich war der ATSV Gebirge/Gelobtland selbst als Ausrichter vorgesehen, doch wegen des fehlenden Schnees musste eine Notlösung her. "So wurde aus dem Pokallauf rund um Marienberg quasi der Pokallauf rund um Johanngeorgenstadt", sagt Schneeweiß, der dem gastgebenden WSV 08 ein großes Lob für die Organisation aussprach. Trotz des Nebels konnte bei guten Bedingungen gelaufen werden.

Auch die Entscheidung, den geplanten Prolog und die Verfolgung zu einem Distanzrennen zusammenzulegen, habe sich als richtig erwiesen. Dabei konnten Marcel Mühl (M 7), Sharlynn Gärtner (W 12), Toni Rollinger (M 14), Cedric Gärtner (U 18), Philipp Richter (Junioren) und Uwe Müller (Männer) Siege für den ATSV einfahren. Dennoch hatte Schneeweiß spezielle von den Leistungssport-Kandidaten der Altersklassen 10 bis 13 bessere Ergebnisse erwartet.

Weitere Erfolge hatten andere Vereine der Region zu bejubeln. So stellten auch der Neuhausener Pulsschlag-Verein mit Sarah Lehmann (Frauen) und der TSV 1872 Pobershau mit Hannes Reichel (Ü 60) zwei Sieger.