Nach sieben verflixten Spielen darf Marienberg wieder jubeln

FSV Motor bezwingt Sachsenklasse-Schlusslicht Fortuna Chemnitz II mit 4:1 (0:0)

Marienberg

Für die Fußballer des FSV Motor Marienberg hat der 4:1-Heimsieg gegen den VfB Fortuna Chemnitz II eine Erlösung dargestellt. Schließlich waren sie in der Sachsenklasse West zuvor sieben Mal in Folge ohne Sieg geblieben, was den einstigen Podestanwärter nach unten blicken ließ. „Aber ich habe die Tabellensituation bewusst nicht angesprochen“, sagt Trainer Julian Schröter, der keinesfalls zusätzlichen Druck aufbauen wollte. Eine gewisse Verunsicherung war dann auch gegen den Tabellenletzten aus Chemnitz spürbar - aber nur in der ersten Halbzeit.

Stürmer bricht den Bann

Nachdem es in den ersten 45 Minuten kaum nennenswerte Situationen vor dem Tor gegeben hatte, zündeten die Gastgeber nach knapp einer Stunde den Turbo. Nachdem Riccardo Gläser zunächst eine Megachance per Kopf ausgelassen hatte, brach David Zrebnak mit etwas Glück den Bann. Sein Schuss landete über die Unterkante der Latte hinter der Linie. Obwohl der Ball wieder heraussprang, entschied das Schiedsrichtergespann auf Tor (57.). Und nur sechs Minuten später besorgte Tim Graubner nach einer Freistoßflanke bereits das 2:0. Ein leichter Ballverlust führte zwar zum Anschlusstor, doch ließen sich die Gastgeber von diesem Missgeschick nicht beeinflussen.

Chancenverwertung lässt weiter zu wünschen übrig

Fast minütlich erspielten sich die Motor-Kicker gute Gelegenheiten, wobei eine Schwäche der vergangenen Wochen immer noch erkennbar war. „Wir lassen einfach zu viel liegen“, sagt Schröter über die mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Immerhin konnten Kevin Matthes (81.) und der eingewechselte Justin Reuter (89.) das Ergebnis noch in die Höhe schrauben, das den Tabellenneunten nun auch auf einen starken Auftritt im Nachholspiel am kommenden Samstag in Oberlungwitz (3.) hoffen lässt. „Wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen“, betont der Trainer.

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