Nach UNESCO-Ernennung: Bald geht die Welterbe-App online

Visionen Ernennung zum Unesco-Welterbe setzt neue Impulse

Erzgebirge. 

Erzgebirge. Nach der Ernennung der Montanregion Erzgebirge/Krusnohori zum Unesco-Welterbe geht nun die Arbeit erst richtig los. Dessen ist sich auch das Projektteam einig. Ines Hanisch-Lupaschko ist Geschäftsführerin des Tourismusverband Erzgebirge und sie erklärt: "Gemeinsam mit unseren touristischen Partnern und den Menschen in der Region ist es unser Ziel, diese interessante Weiterentwicklung nachhaltig zu gestalten, eine neue Qualitätsebene zu erreichen und erweiterte Gästekreise anzusprechen. Der gemeinsame Blick ist auf emotional authentische und erlebbare Angebote gerichtet, sodass ein Mehrwert für unsere Gäste geschaffen werden kann. Der Aufbau eines einheitlichen Qualitätssiegels wird als Prozess gesehen, der mit der Ernennung zum Unesco-Welterbe beginnt und neue Impulse in der Region setzen wird."

 

Das nachhaltigste Projekt, das die Region je hatte

 

Wichtig ist, die Region in seiner Einzigartigkeit zu vermitteln. Über Schulprojekte, denen sich vor allem der Förderverein Montanregion Erzgebirge verschrieben hat sowie Gästeführerschulungen wurde bereits ein guter Grundstock gelegt. Dazu kommt ein einheitliches Beschilderungskonzept der mehr als 400 Einzelobjekte.

 

Ende Juli soll die Welterbe-App online gehen und Lust auf individuelle Entdeckungen machen. Als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, betont Matthias Lißke: "Das Projekt Montanregion Erzgebirge/ Krusnohori ist das mit Sicherheit nachhaltigste Projekt, was wir je in der Region hatten, um unser Erbe, unsere erzgebirgische Genetik an die folgenden Generationen weiterzugeben." Infos unter www.montanregion-erzgebirge.de.