Nach viel Jubel folgte eine Auswärts-Pleite

Handball HSV muss sich gegen Görlitz geschlagen geben

Zwönitz. 

Zwönitz. Das hatten sich die Zwönitzer mit Sicherheit anders vorgestellt - nachdem man mit drei Siegen und sechs Punkten in die neue Sachsenliga-Saison gestartet ist, hatte man sich für das Spiel gegen den SV Koweg Görlitz einiges vorgenommen. Doch leider hat man nicht das umsetzen können, was man geplant hatte. Die Zwönitzer haben eine deftige 24:38 (11:18)-Pleite zu verkraften. Die Gastgeber waren in dem Moment einfach überlegen.

Kein Durchkommen bei starker Görlitzer Abwehr

Mit der Niederlage haben die Zwönitzer ihre Spitzenposition abgeben müssen. An diese Stelle ist jetzt der SV Koweg Görlitz gerückt. Die Zwönitzer sind auch wegen des schlechten Torverhältnisses im aktuellen Spiel gleich einige Stufen abgerutscht und stehen aktuell auf Rang vier. Im Spiel gegen Görlitz gelang es der HSV-Sieben nicht, gegen die bekannt starke Defensive der Ostsachsen spielerische Lösungen zu finden. Auch hatte man es auf Görlitzer Seite mit einem starken Keeper zu tun, der einige Bälle weggenommen hat und damit einige gute Chancen der Zwönitzer zunichte machte.

Zwei rote Karten zu verkraften

HSV-Trainer Bill Hofmann war nicht glücklich mit dem Ausgang des Spieles. Man könne in Görlitz verlieren, sagt er, aber nicht so. Man habe die Zielstellung, am Erfolg der zurückliegenden Spiele festzuhalten, nicht erfüllen können. Erschwerend kommt hinzu, dass man zwei Disqualifikationen zu verkraften hatte, die gegen Radoslav Miler und Jiri Brecko ausgesprochen wurden. Miler sah nach einer unglücklichen Aktion Rot und Brecko kurz vor Schluss aufgrund der dritten 2-Minuten-Zeitstrafe.