Nachhaltig: Brückenbau mit heimischem Holz

Forst Zwei Brücken bei Eibenstock werden neu hergerichtet

Eibenstock. 

Eibenstock. In der Natur trockenen Fußes über Bäche und Flüsse zu gelangen, ist eine feine Sache. Im Forstbezirk Eibenstock hat man jetzt zwei Projekte dieser Art in Angriff genommen und hat zwei Brücken erneuert. Bereits fertiggestellt ist die Brücke über die Große Bockau am Zimmersacher. An der Stelle laufen aktuell lediglich noch Restarbeiten, wie Michael Pfalz, im Forstbezirk Eibenstock zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, erklärt.

Auch LKWs kommen über die Brücke

Die zweite Baustelle ist im Ortsteil "Neues Wiesenhaus" bei Carlsfeld. Dort wird in diesen Tagen von der Firma Holzhuster aus Morgenröthe-Rautenkranz eine neue Brücke über die Wilzsch gebaut. Jetzt am Mittwoch sind erste Stämme für die Brücke gelegt worden. Die Brücke ist 9 Meter lang und 4,50 Meter breit, sodass auch ein LKW drüberfahren kann. Den Hintergrund der Maßnahme erklärt Pfalz mit bautechnischen Gründen. Eine Erneuerung sei notwendig geworden.

Zeichen für nachhaltige Nutzung regionaler Ressourcen

Das Besondere an der Brücke: Sie ist nicht etwa aus Beton oder Stahl, sondern aus Holz. Marco Luschnath von der Firma Holzhuster sagt: "Holz ist ein Naturprodukt und so passt die Holzbrücke gut in den Wald und wird in dem Moment mit der Natur wieder verbunden." Bei den Baumstämmen, die verwendet werden, handelt es ich um Douglasien. Die Fahrbahnauflage wird dann aus Lärchenholz gefertigt. Als Rohstoff verwendet man Material aus heimischen Wäldern. Konkret stammen die Bäume aus den umliegenden Revieren, wie Pfalz erklärt. Damit setze der Forstbezirk Eibenstock ein Signal, nachhaltig mit regionalen Ressourcen zu arbeiten und bindet damit langfristig CO2.