Nachholspiel steht diesen Freitag an

Handball Verbandsliga-Frauen des Zwönitzer HSV müssen auswärts ran

Zwönitz. 

Zwönitz. Eigentlich haben die Verbandsliga-Frauen aktuell spielfrei, doch beim Zwönitzer HSV steht diesen Freitag ein Nachholspiel an. Ursprünglich sollte die Begegnung zwischen den HSV-Frauen und den AAC Amazonen am 25. Januar stattfinden, doch es ist nach hinten verlegt worden. Damit stehen die Zwönitzerinnen jetzt vor der Herausforderung, sich die Tabellenführerinnen aus Leipzig stellen zu müssen.

Aus 14 Spielen haben die AAC Amazonen zwölf Siege mitgenommen und lediglich zwei Niederlagen kassiert. Die Zwönitzerinnen rangieren aktuell auf dem sechsten Platz. Blättert man zurück, so sieht die Bilanz nicht rosig aus - sowohl das Pokalspiel in eigener Halle in Zwönitz als auch das Heimspiel zu Beginn der Serie haben die Zwönitzerinnen deutlich verloren. Im Grunde haben die HSV-Frauen nichts zu verlieren, können alles in die Waagschale werfen und sehen, was am Ende auf der Anzeigetafel steht.

Schlechte Chancen-Verwertung

Fakt ist, man geht als Außenseiter ins Rennen. Dennoch will man nicht den Kopfe einziehen, sondern versuchen gegenzuhalten. Zuletzt haben die HSV-Frauen zuhause gegen die Tabellenvorletzten vom SC Markranstädt II Punkte liegen lassen. Bei dieser Partie hat man sich mit 27:32 (11:16) geschlagen geben müssen.

Man konnte das eigene Leistungsvermögen an der Stelle nicht abrufen. Die Mannschaft konnte nicht einmal ansatzweise an die gute Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen, als man auswärts deutlich gewinnen konnte, sagt Ralf Beckmann, Vorsitzender des Zwönitzer HSV, der die Ursachen nennt, warum man kein besseres Ergebnis hat erzielen können: "Es waren zu viele Fehler sowohl bei versuchten Tempogegenstößen als auch im Positionsspiel gegen die offensive Gästeabwehr." Was erschwerend hinzu kam, war wieder einmal die schlechte Chancen-Verwertung. Erst in der Schlussphase ist es den HSV-Frauen gelungen, einige Konter zu setzen, doch mehr als Ergebniskosmetik war nicht mehr drin.