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Die Feuerwehr sorgte für Beleuchtung, Verpflegung und Absicherung. Foto: Andreas Bauer
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Wintergaudi 500 Gäste vergnügen sich dank Aktion der Feuerwehr auf Gornauer Rodelhang
Weltmeister wurden in Gornau nicht ermittelt - und doch hat sich das Rodeln dort als Besuchermagnet erwiesen. Genauer gesagt das von der Freiwilligen Feuerwehr organisierte Nachtrodeln, das noch mehr Schlittenfahrer anlockte als bei den sechs Auflagen zuvor.
„Mit so einem Ansturm hatte niemand gerechnet“, sagt Markus Rehle, der Vorsitzende des ebenfalls an der Organisation beteiligten Fördervereins der Gemeindefeuerwehr. Seinen Schätzungen zufolge waren es um die 500 Personen, die bis 21 Uhr unter Flutlicht den Hang an der alten Bundesstraße B 174 hinab jagten.
Vor allem junge Familien mit Kindern wollten sich den Gaudi nicht entgehen lassen, aber auch viele Jugendliche hatten auf der Piste ihren Spaß. Dabei war es angesichts der vielen Menschen phasenweise gar nicht so einfach, sich mit dem Schlitten einen Weg zu bahnen.
Der Andrang war so groß, dass entlang der Straße kaum noch ein Parkplatz zu finden war. Doch auch einen längeren Fußmarsch nahmen die Besucher gern in Kauf, zumal es vor Ort auch leckere Verpflegung von der Feuerwehr gab, deren 400 Bratwürste an diesem Abend kaum ausreichten.
Begonnen hatten die Kameraden ihren Einsatz schon deutlich eher, indem sie den Hang für die Dunkelheit vorbereiteten. Neben großen Strahlern, die vor allem den unteren Bereich des Hangs erhellten, wurden an der Seite auch zahlreiche Fackeln aufgestellt, um den Rodlern den Weg nach oben zu erleichtern. Während des Nachtrodelns waren die Gastgeber dann in erster Linie mit der Verpflegung der vielen Leute beschäftigt.
Um Verletzte mussten sie sich nicht kümmern. Zwar gab es durchaus Stürze und auch so manche Karambolage - allerdings stets ohne ersten Folgen. Viele dürften sich daher schon aufs nächste Gornauer Nachtrodeln freuen.
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