Nachwuchs kämpft nicht nur um Podestplätze

Motorsport Siebter Gunter-Illgen-Gedächtnispokal ausgegeben

Zschopau. 

Zschopau. Er war langjährige Fahrtleiter bei "Rund um Zschopau" und Förderer des Endurosports: Gunter Illgen. Im August wäre er 80 Jahre alt geworden. Doch ein Jahr nach der Sechstagefahrt in Sachsen 2012 starb Gunter Illgen - eine Zeit lang auch selbst aktiver Geländesportler - nach schwerer Krankheit im Alten von 73 Jahren.

Seit 2013 wird auf Betreiben seiner Ehefrau Hanneloreder Gunter-Illgen-Gedächtnispokal ausgelobt. Damit wird der beste sächsische A/B-Lizenzfahrer bis einschließlich 23 Jahre bei "Rund um Zschopau" ausgezeichnet. Nachdem den Wanderpokal dreimal in Folge der Herolder Bruno Wächtler gewann, ging er 2016 an den Limbach-Oberfrohnaer Patrick Strelow, bevor er im Folgejahr mit dem Scharfensteiner Florian Görner wieder zu einem Erzgebirger zurückkehrte.

Der Gedächtnispokal ist, wie Podestplätze beim Klassiker, unter den Nachwuchsfahrern des Freistaates Sachsen heiß begehrt. Denn wenngleich viele unter ihnen, die jetzt um ihn kämpfen, Gunter Illgen nicht gekannt haben, bleibt sein Name ewig mit der Region und dem Geländesport verbunden. Im vergangenen Jahr holte sich den Pokal der Geringswalder Luca Fischeder hauchdünn mit knapp 7 Sekunden Vorsprung auf den Vorjahressieger Florian Görner, die beide im DMSB Enduro-Junioren Pokal an den Start gingen. Natürlich wollte der Geringswalder, der für Altmeister Marcus Kehr eine Sherco lenkt, den Wanderpokal für ein weiteres Jahr behalten.

Dies gelang dem Enduro-Heißsporn heuer erneut in beeindruckender Manier.