Nachwuchssportler sind hier in guten Händen

Kooperation Kliniken Erlabrunn helfen Bundesstützpunkt Klingenthal

Die Kliniken Erlabrunn gGmbH hat eine Kooperation mit dem Deutschen Skiverband (DSV) Bundesstützpunkt Klingenthal abgeschlossen. Seit Anfang September macht sich das Team des Erlabrunner Krankenhauses für die Nachwuchssportler des Bundesstützpunktes stark. "In erster Linie betreuen wir den B-Kader, den C-Kader und den D-Kader", erklärt Geschäftsführerin Dr. Constanze Fisch.

In der Kooperation gehe es vordergründig um drei Themen: Die Akutversorgung von Athleten bei Unfällen. Zudem übernehmen die Kliniken ergänzende Diagnostik und dieUntersuchung von Athleten, wenn es um die weitere Eignung für eine leistungssportliche Karriere nach Verletzungen geht. "Der dritte Punkt sind weiterführende Behandlungen", so Dr. Fisch. Vor allen Dingen die Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie die Klinik für Innere Medizin und die Klinik für Kardiologie übernehmen die Betreuung der Skisportler. Ansprechpartner Nr. 1 sind natürlich die Chefärzte. "Im Akutfall werden die Patienten natürlich von den diensthabenden Ärzten betreut", sagt die Geschäftsführerin. Ziel der Kooperation ist eine schnelle Betreuung der Sportler. "Anforderungen beispielsweise waren das Vorhandensein eines CT und eines MRT." Da den Kliniken Erlabrunn, die eine ähnliche Kooperation bereits mit dem Boxclub Erzgebirge abgeschlossen haben, der Wintersport am Herzen liegt, sei man dem Wunsch des Deutschen Skiverbandes sehr gern nachgekommen.

"Es ist uns eine Ehre, dass wir angesprochen worden sind und dass man uns damit sehr großes Vertrauen in diesen Bereichen entgegenbringt", freut sich Dr. Fisch und betont: "Die Kooperation wird keinerlei Einfluss auf die Abläufe im Tagesgeschäft haben." Heißt also, dass die "normalen" Patienten keine Nachteile haben werden. "Das wird natürlich nicht passieren." Im Bereich Physiotherapie erfolge die Betreuung der Nachwuchsskisportler, wie schon lange, direkt in Klingenthal. "Wir werden also nicht die ständige Betreuung der einzelnen Athleten übernehmen, auch zu Wettkämpfen werden keine Physiotherapeuten unseres Hauses mitfahren", so Dr. Fisch, die sich allerdings vorstellen kann, mit speziellen Angeboten punktuell auszuhelfen und die Therapie in Klingenthal zu ergänzen. Ein Beispiel dafür könnte der so genannte Unterwasserhang sein, der sehr kostenaufwändig ist. "Dieser wird bei akuten Wirbelsäulenbeschwerden angewendet"erläutert Constanze Fisch. Eine Besonderheit: Diese Therapieform wurde sogar in Erlabrunn entwickelt.