Nächster Dämpfer für Marienberg

HSV-Damen verlieren in der Oberliga Sachsen 26:30 gegen den SC Riesa

Marienberg

Mit dem 26:30 gegen den SC Riesa haben die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg ihre zweite Niederlage in Folge kassiert. Wie in der Vorwoche beim BSV Sachsen Zwickau II konnte die junge Mannschaft auch diesmal ihr Potenzial nicht abrufen. „Wir hatten zu wenig zwingende Aktionen“, sagt Trainer Chris Tippmann, dessen Team mit nunmehr 10:6 Punkten auf Rang 5 der Oberliga Sachsen abrutschte. Dabei wollten die Bergstädterinnen mit einem Heimsieg den Tabellenzweiten aus Riesa überholen, doch dieser Plan ging nicht auf.

Gäste stellen früh die Weichen

Nach sieben Minuten hatten die Gastgeberinnen erst einen Treffer erzielt, die Riesaerinnen dagegen schon vier. Zwar kam der HSV mitunter etwas heran, so lag beim 10:11 nach knapp 20 Minuten der Ausgleich in er Luft. Fallen sollte er allerdings nie. Stattdessen lagen die HSV-Damen nach dem 13:16-Pausenrückstand zehn Minuten vor dem Ende sogar mit neun Toren zurück. Mit fünf Treffern in Folge schienen sie dann noch einmal den Turbo zu zünden, doch zu einer Wende reichte es nicht mehr. Zu clever agierten die Gäste, die keineswegs wie ein Neuling spielten. Dabei sind sie erst im Sommer in die Oberliga aufgestiegen sind.

HSV findet keine Lücken

Für Chris Tippmann war die Leistung der Gäste aber nicht ausschlaggebend, vielmehr sucht der Marienberger Trainer die Gründe für das Ergebnis in den eigenen Reihen. „Niemand von uns war aus dem Rückraum wirklich gefährlich, sodass niemand aus der gegnerischen Deckung herausrücken musste“, erklärt er. So kam es, dass auch am Kreis kaum Lücken für die Gastgeberinnen entstanden. Mehr Mut, Selbstvertrauen und Biss erhoffen sich die HSV-Fans nun für den 22. November, denn dann steht für die Marienbergerinnen mit dem nächsten Spiel beim SV Schneeberg (9.) ein Erzgebirgsderby auf dem Programm.

Auch interessant für dich