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Naoshi Takahashi verlässt Erzgebirgische Philharmonie Aue

Abschied Scheidenden Generalmusikdirektor kehrt zurück nach Japan

Aue. 

Aue. Veränderungen gehören zum Leben dazu. Eine solche Entscheidung hat auch Naoshi Takahashi für sich getroffen, der zum Monatsende die Erzgebirgische Philharmonie Aue verlässt. Nach über 16 Jahren im Erzgebirge kehrt Takahashi zurück in seine Heimat Japan. Die Geschicke der Philharmonie hat er seit 2006 als Generalmusikdirektor und zuvor als Chefdirigent gelenkt. Takahashi hat das Gesicht des Sinfonieorchesters nachhaltig geprägt und aufgrund seiner künstlerischen Leistungen entscheidend dazu beigetragen, dass das Orchester seit vielen Jahren den Titel "Philharmonie" tragen darf. Naoshi Takahashi ist 2010 zum "Botschafter des Erzgebirges" ernannt worden und ist 2016 mit der Brückenehrennadel der Stadt Aue ausgezeichnet worden. Wie Landrat Frank Vogel erklärt, werde man ihn und sein Wirken vermissen. Er habe sichtbare Spuren hinterlassen und die Erzgebirgische Philharmonie Aue als festen Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft geprägt und weiterentwickelt.

Offizielle Verabschiedung

Frank Vogel hat den scheidenden Generalmusikdirektor vor seiner Rückkehr nach Japan jetzt nochmals persönlich empfangen und offiziell verabschiedet - coronabedingt nur im kleinsten Rahmen zusammen auch mit Heinrich Kohl, dem Oberbürgermeister der Stadt Aue-Bad Schlema, der gleichzeitig auch Aufsichtsratsvorsitzender der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH ist. Als kleine Erinnerung an seine Wirkungszeit im Erzgebirge gab es für den scheidenden Generalmusikdirektor einen PICUS "Dirigent" - das Maskottchen des Musikfestes Erzgebirge. Naoshi Takahashi wird nach eigener Aussage einen Lehrstuhl der Universität seiner Heimatstadt Nagoya übernehmen. Im Erzgebirge hofft man, Naoshi Takahashi in Zukunft vielleicht nochmals im Rahmen eines Gastdirigates in der Region begrüßen zu können.