Neue Attraktion im Erzgebirge: So lief der Start im Glück-Auf-Erlebnispark

Sanfter Start für die Verantwortlichen des Parks

Raschau-Markersbach

Der große Ansturm zur Eröffnung des Glück-Auf-Erlebnisparks in Markersbach ist am Montag ausgeblieben. Doch das dürfte ganz nach dem Geschmack der Verantwortlichen gewesen sein, denn sie wünschten sich einen sanften Start. Und genau den gab es. "Die Investitionskosten liegen bei über 20 Millionen Euro", bestätigte Manuel Grießbach vom Erlebnispark-Team.

Sanfter Start kommt an

Zu den ersten Gästen gehörte der elfjährige Elia aus Markersbach: "Mir gefallen die großen Bausteine." Gemeinsam mit seinen Freunden habe er eine ganze Stunde auf der "Spielbaustelle" verbracht, weiß seine Mutter Nora Oeser zu berichten. "Elia hatte heute schulfrei und da haben wir das gleich für einen Besuch genutzt." Auch sie wusste den sanften Start und den fehlenden Ansturm sehr zu schätzen. "Als in Döbeln Karls Erlebnisdorf eröffnet wurde, war das ganz anders. Das Team schien ziemlich überfordert. Hier ist das gar nicht der Fall", sagt die 34-Jährige. Der Indoor-Spielbereich sei für kleine Kinder bestens geeignet, für Größere hätte dieser allerdings Grenzen. "Jetzt ist es auch ausgespielt", sagt die Mutter. Praktisch und selbsterklärend findet sie das Glücksarmband, auf das man Getränke, Speisen und Eintritt buchen kann. "Das ist praktisch und ganz einfach." Die Preise allerdings findet Nora Oeser schon ziemlich hoch: "Wenn wir hier zu Fünft als Familie wären, dann auch noch etwas Essen und Trinken wollen - na ja", sagt sie.

"Hier wurde an die Mamas gedacht"

Auch Celine Neubert aus Markersbach wollte sich die Eröffnung nicht entgehen lassen: "Wir kommen ja aus Markersbach und wollten gleich mal hoch", sagt die 27-Jährige, die ihre beiden Kinder Letizia und Amelie dabeihatte. "Wir haben noch gar nicht alles erkundet. Aber das Bällebad mögen die beiden sehr." Die junge Mutter ist durchaus "Park erfahren" und kann deshalb gute Vergleiche ziehen: "Was ich hier besonders schön finde: Es wurde auch an die Mamas gedacht. Die können sich zum Stillen auch mal zurückziehen." Angenehm findet auch sie das Glücksbänder-System. Mit diesen Bändern lassen sich selbst die Gepäck- und Jackenfächer nutzen. "Da braucht man keinen nervigen Schlüssel", freut sich die 27-Jährige.

"Unsere Kinder haben das ideale Alter"

Ganz in Familie war Anne-Katrin Fritzsche aus Bernsbach unterwegs. Ihre beiden Kinder Fidi Lotte (5) und Fips Elian (3) tobten sich im Bällebad aus. "Unsere beiden haben hierfür das ideale Alter." Auch das Preis-Leistung-Verhältnis sei absolut in Ordnung, findet Mutter Anne-Katrin Fritzsche: "Für Kinder ab 7/8 Jahren lohnt sich das aber wahrscheinlich schon nicht mehr", befürchtet die 32-Jährige Bernsbacherin. Ab Grundschulalter sei man im Fundora in Schneeberg besser aufgehoben. Feststeht aber schon: "Wir kommen ganz sicher wieder", so Fritzsche, die vom Stil der gesamten Einrichtung angetan ist. "Das ist alles sehr ansprechend gestaltet - jeder Bereich, alles sehr liebevoll gemacht."