Neue CD ohne Hektik produziert

Jubiläum Bluus ka Heggdigg fordern die Spakörble

Aue. 

De Spakörble - das sind Regina und Siegfried Barth sowie seit vergangenem Jahr Katrin Jacobi. Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen hat die Mundart- und Heimatgruppe aus Lauter eine neue CD - eine Jubiläums-CD herausgebracht. "Ich habe da etwas gedrängelt", sagt Regina Barth: "Siegfried wollte erst nicht so richtig ran." Doch das Kind ist geschlüpft und vereint nun fünf nigelnagelneue und fünf alte, aber nach wie vor sehr gute Titel.

Regina Barth wollte das Jubiläum nicht einfach so verstreichen lassen und abgesehen von einem Jubiläumskonzert noch etwas Bleibendes schaffen, was mit der CD "Bluus ka Heggdigg!" auch gelungen ist. Damit hat für die Spakörble gleichzeitig eine neue Zeitrechnung angefangen, denn überrascht hatte sich im vergangenen Jahr Heike Siegel aus der Gruppe verabschiedet. Mit Katrin Jacobi habe man einen sehr guten Ersatz gefunden, heißt es von Regina und Siegfried Barth.

De Spakörble erinnern seit zehn Jahren mit ihrem Namen an die lange Spankorb-Tradition in Lauter.

Für die Spakörble ist es die vierte Scheibe. Die meisten Lieder - wozu auch der Titelsong gehört - stammen aus der Feder von Siegfried Barth. Die Titel sprühen vor Witz und spiegeln die große Liebe des Trios zum Erzgebirge wieder.

Der berühmte Beatles Klassiker "Let it be" von John Lennon und Paul McCartney hat Siegfried Barth zu einem neuen Text inspiriert. Barth spielt dabei mit Ähnlichkeiten zwischen dem Erzgebirgischen und dem Englischen. "Les is gieh" heißt es in der Barth-Variante. Aber auch Friedrich Emil Krauß mit "Neuer Abruch" lässt sich auf der Jubiläums-CD der Spakörble finden.

Produziert wurde der Großteil der zehn Lieder im Tonstudio Richter.

Gitarrist Stefan Binner habe mit seiner Klampfe zur Bereicherung der neuen Titel beigetragen, heißt es im Covertext.