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Neue christliche Kita in Adorf eröffnet

Kindertagesstätte 29 Kinder sollen zukünftig betreut werden

Adorf. 

Adorf. Die Arbeiten für die neue christliche Kindertagesstätte in Adorf sind abgeschlossen. Am ersten Oktober zogen bereits die ersten acht Kinder in die Einrichtung ein. Im Sommer des nächsten Jahres wird die Einrichtung mit 29 Kindern voll ausgelastet sein, nur noch wenige Anmeldeplätze sind vorhanden. Bürgermeister Sascha Thamm sagt: "Durch die neue Adorfer Kita wird die aktuelle Nachfrage an Betreuungsplätzen endlich erst einmal gedeckt."

"Die geplante Eröffnung ist am 31. Oktober im Anschluss an den Festgottesdienstes von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr", sagt Leiterin Dorothee Lohr. Insgesamt stehen den Kleinen zukünftig 147 Quadratmeter im Innenbereich und 600 Quadratmeter im Außenbereich zum Spielen zur Verfügung. Neben einem Krippen- und einem Kindergartenraum verfügt die neue Kita auch über eine Küche und einen Schlafraum für die Krippenkinder.

"Schatzsucher" sollen auch Kinder anderen Glaubens besuchen dürfen

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurden für die Namensfindung zwölf Vorschläge abgegeben, woraufhin sich der Trägerverein für den Namen Schatzsucher entschieden hat. In diesem sind aktuell 17 Mitglieder, darunter drei Eltern von zukünftigen Kita-Besuchern. Bürgermeister Sascha Thamm sagt: "Es wurde sich bewusst für einen freien Träger zur Betreibung der neuen Einrichtung entschieden. Nach dem Sächsischen Kitagesetz ist eine Gemeinde erst zur Übernahme eine Trägerschaft verpflichtet, wenn sich kein anderer Betreiber findet." Alle sind dankbar dafür, dass sie eine Einrichtung eröffnen dürfen, in welcher der christliche Glaube gelebt wird. Die Leiterin der Kita, Dorothée Lohr, betont jedoch: "Die Kinder müssen keinem Glauben angehören, um die Einrichtung besuchen zu dürfen." Die neue Einrichtung ist in der ehemaligen Grundschule ansässig.

Großzügige Spenden machen es möglich

Die Gemeinde hat die Räume auf eigene Kosten umgebaut, die Kita zieht als Mieter ein. Die Investition für die Einrichtung beläuft sich auf 110.000 Euro. Davon werden 90.750 Euro vom Erzgebirgskreis und 15.000 Euro von der Kommune gefördert. Die restlichen 4250 Euro übernimmt der Trägerverein. Das Geld stammt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen.



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