Neue Fondant-Bürste bringt Arbeitserleichterung

Handwerk Bürstenmacher haben eine Nische für sich gefunden

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Ulrich Hochmuth hält die Tradition des Bürstenhandwerks lebendig. Foto: R. Wendland

Stützengrün. Bei Bürsten gibt es unzählige Formen und Variationen - das Handwerk an sich hat eine lange Tradition. Im Stützengrüner Unternehmen "Spezialbürsten Ulrich Hochmuth" kann man nicht klagen. Die Bürstenmacher haben sich spezialisiert. Das Hauptaugenmerk liegt auf technischen Bürsten, erklärt Ulrich Hochmuth. Das Unternehmen hat er bereits 2012 an seine beiden Söhne übergeben. Er selbst wirkt trotzdem weiter mit, ist im Bereich Handel, Akquise und Beratung tätig. Und in seiner Freizeit gibt es immer wieder einmal Termine, wo Ulrich Hochmuth das traditionelle Bürsten-Handwerk zeigt. Die Spezialisierung beschert den Stützengrünern selbst Anfragen von renommierten Bürstenfabriken. Es seien vor allem ausgefallene Sachen, die nachgefragt werden. Es gibt nicht mehr ganz so viele Unternehmen, die derartige Bürsten herstellen. Das Sortiment ist riesig - weit über 400 Artikel sind es. Dazu gehören auch spezielle Bürsten für Bäckereien - ob Mehlbesen, Pinsel oder Streichbürsten. Was man jetzt auch anfertigt, sind spezielle Handfeger zum Auskehren von Ladenbacköfen. Neu im Sortiment ist eine Fondant-Bürste.

Ulrich Hochmuth erklärt: "Früher war es so, dass die Bäcker den Fondant mit einem Pinsel oder Löffel aufgetragen auf das Backwerk. Mit der neuen Bürste, eine gemeinsame Entwicklung mit der Bäko Lichtenstein, geht alles viel schneller und die Bäcker haben eine Arbeitsersparnis. Und was wir nie geglaubt hätten: Die Bäcker haben dadurch bis zu 25 Prozent Materialersparnis."