Neue Kehrmaschine für Schönheide

Bauhof Investition erleichtert Arbeit

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Bürgermeister Kai Wilhelm (li.) und Bauhofleiter Thomas Ebert sind froh, dass die neue Kehrmaschine angeschafft werden konnte.Foto: rw

Schönheide. Die Gemeinde Schönheide hat eine sogenannte selbstfahrende Kehrmaschine angeschafft, die dem Bauhof-Team jetzt zur Verfügung steht. Das bedeutet nicht, dass diese von allein fährt. Bauhofleiter Thomas Ebert schmunzelt: "Natürlich müssen wir selbst lenken. Ein besserer Begriff ist Kompakt-Kehrmaschine. Im Vergleich dazu gibt es ja auch Kehrmaschinen, die an einem Fahrzeug angebaut werden." Die Investition liegt bei 113.000 Euro. Mit der Inbetriebnahme hat man eine alte Aufbaukehrmaschine ausgemustert, die für die Anforderungen zu klein war. Das Fassungsvermögen der neuen Kompakt-Kehrmaschine liegt bei zwei Kubik. "Die Kehrmaschine haben wir im Haushaltsplan 2016 drin. Wir haben die finanzielle Lage betrachtet und uns Mitte des Jahres entschieden, die Maschine anzuschaffen", erklärt Schönheides Bürgermeister Kai Wilhelm. Die Auslieferung hat sich bis Ende des Jahres hingezogen. Die neue Kehrmaschine erleichtert nicht nur die Arbeit. Wilhelm sagt: "Es kann intensiver gereinigt werden. Wege und Plätze werden sauberer." Die Entscheidung sei eine gute gewesen, so Wilhelm: "Wenn man durch den Ort fährt merkt man schon, dass irgendetwas nicht passt." Theoretisch könnte man an trockenen Tagen sogar im Winter kehren, ergänzt Thomas Ebert: "Man muss ja nichts mehr umrüsten. Die Kehrmaschine ist einfach als solches da." Dennoch wird man darauf verzichten, denn seitens des Herstellers rate man von einem Winterbetrieb ab. Das Salz auf den Straßen sei nicht gut für die Technik. Im Bauhof sind neun Leute beschäftigt. Derzeit wird dort ein Carport gebaut als Unterstellmöglichkeit für die Fahrzeuge.