Neue Notfallambulanz wurde in Betrieb genommen

Vorsorge Zirka 4,7 Millionen Euro sind in Umbau und Modernisierung geflossen

Annaberg-B. 

Nach zweijähriger Bauzeit wurde am vergangenen Freitag im Beisein von Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch die Zentrale Notaufnahme des Erzgebirgsklinikums Annaberg (EKA) in Betrieb genommen. Die neuen und großzügig erweiterten Räume bieten für das ständig wachsende Patientenaufkommen alle Möglichkeiten einer fachlich hochqualifizierten Behandlung und Betreuung.

Insgesamt sind zirka 4,7 Millionen Euro in den Umbau und die Modernisierung geflossen. Mit knapp 2,6 Millionen Euro hat der Freistaat Sachsen die Baumaßnahme gefördert. Zur Einweihung erklärte Christiane Porges, Geschäftsführerin des EKA: "Die über zwei Jahre dauernde Bauzeit war eine große Herausforderung, denn die Baumaßnahmen mussten während des laufenden Betriebes erfolgen".

Moderne Technik und neue Liegendanfahrt

Mit der neuen zentralen Notfallambulanz verfügt das Klinikum nun über modernste Technik, neueste medizinische Standards und damit weitaus bessere Arbeitsbedingungen für die Ärzte. Als Anlaufstelle für die Akutversorgung der Patienten, deren Zahl stetig weiter ansteigt, ist die Notfallaufnahme für das EKA von sehr großer Bedeutung. Umso wichtiger ist auch die neu entstandene Liegendanfahrt, sprich eine Garage in der die Patienten im Trockenen und im Warmen ausgeladen und in die Behandlungsräume überführt werden können. In der Garage ist Platz für zwei Rettungswagen.

Landrat Frank Vogel lobte zur Eröffnung die Leistung der Ärzte und Krankenpfleger: "Die Verlässlichkeit für die Patienten ist in der Notfallambulanz sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang gegeben. Dabei ist die Behandlung von über 25.000 Patienten, das sind über 4.000 mehr in den vergangenen Jahren, von dem hochqualifizierten und motivierten Team zu bewältigen. Das EKA stellt sich frühzeitig den Anforderungen."