Neue Satzunger Glocken läuten später als geplant

Kirche Schäden am Holz verhindern Erstläuten am Pfingstsonntag

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Danny Schreiter, Matthias Ullmann und Friedmar Kempe (v.l.) im Glockenturm der Satzunger Kirche. Foto: Jan Görner

Satzung. Das zu Ostern geweihte Satzunger Geläut wird später erklingen als ursprünglich geplant. Wie das Mitglied des Kirchenvorstandes Matthias Ullmann versicherte, sind unvermutete Schäden am Holz des Glockenstuhls zu Tage getreten. Sie verhindern das vorgesehene Erstläuten am Pfingstsonntag. Neuer Termin ist deshalb der Johannistag am 24. Juni.

Eigener Glockenstuhl für die Taufglocke

Derzeit sind Danny Schreiter und Friedmar Kempe vom Thalheimer Baugeschäft Müller mit der Ertüchtigung des Glockenstuhles beschäftigt. Sie passen ihn auf die Maße und Gewichte der neuen Glocken an. Neuigkeiten gibt es auch für die bereits 1921 in Bronze gegossene Taufglocke. Diese erhält auf Anregung des Denkmalschutzes im Kirchturm ihren eigenen Glockenstuhl. Sie soll demnach auch zukünftig unter anderem zu Taufen, Hochzeiten und Jubelkonfirmationen erklingen.

Aufgrund der zusätzlich erforderlichen Arbeiten im Turm steigen die Kosten von etwa 130.000 Euro auf etwa 140.000 Euro an. Die Gemeinde selbst muss davon 35.000 Euro aufbringen. Etwa 10.000 Euro an Spendengeldern sind bereits eingeworben worden.