Neue Stücke für Beierfelder Rot-Kreuz-Museum

Museum Konvolut ergänzen Bestand des Museums

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André Uebe (li.) präsentiert das wertvolle Konvolut. Foto: Armin Leischel

Beierfeld. Das Sächsische Rot-Kreuz-Museum in Beierfeld erhielt zur Übergabe im April durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Erzgebirgssparkasse 16 geförderten Exponate.

Finanzsprite von Kreisverband und Ortsverein

"In Transportboxen und Aufbewahrungsschachteln haben wir sie am 5. März 2017 geholt. Zu den Partnern, die uns dabei finanziell unterstützten gehörten der DRK Kreisverband Aue-Schwarzenberg und der DRK Ortsverein Beierfeld. Schließlich handelt es sich um eine fünfstellige Summe, die unser Museum nicht hätte stemmen können", sagte der Leiter des Rot-Kreuz-Museums, André Uebe.

Bei der angekauften Sammlung handelt es sich um seltene und teilweise einzigartige Exponate des Sächsischen Roten Kreuzes und des Albervereins. Darunter befindet sich eine Urkunde des Albertzweigvereins Meiningen von 1871 unterzeichnet von der Vorsitzenden des AZV der Herzogin Feodora von Sachsen-Meiningen.

Weitere wertvolle Exponate sind unter anderem die "Goldene Carola-Medaille", die nur 46 Mal verliehen wurde oder das Preußische "Verdienstkreuz für Frauen und Jungfrauen", welches 1871 gestiftet wurde und u.a. Marie Simon verliehen bekam. Diese und weitere hochwertige Exponate umfasst das Konvolut. Durch den Ankauf wird die Sammlung der Sächsischen Rot-Kreuz-Auszeichnungen nahezu komplettiert.