Neue Wege für die Zukunft des Erzgebirges

Wirtschaft 3. Fachkräftetagung "Willkommen im Erzgebirge" gibt neue Impulse

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Prof. Michael Behr, Matthias Lißke, Geschäftsführer WFE, Dr. Peggy Kreller vom Regionalmanagement und Alexander Carl (v.l.) zur Podiumsdiskussion. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-B. Es war spannend, bei der Podiumsdiskussion zur 3. Fachkräftetagung die Erfahrungen von Unternehmen zu hören. Die Quintessenz daraus war: "Die Zukunft des Erzgebirges braucht Zuwanderung".

Die aktuelle Arbeitslosenquote im Erzgebirgskreis von 4,8 Prozent ist ein Indiz dafür, dass die leistungs-und wettbewerbsfähige Wirtschaft in der Region floriert. Perspektivisch gilt es in den Unternehmen zahlreiche Stellen mit Fachkräften zu besetzen, die nicht allein durch vorhandene Ressourcen abgedeckt werden.

Neue Wege, um Fachkräfte zu gewinnen

Um Fachkräfte zu gewinnen, gehen viele Unternehmen neue Wege, wollen mehr denn je als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Dafür potentielle Arbeitnehmer aus anderen Regionen Deutschlands und dem Ausland zu rekrutieren, wird künftig eine Möglichkeit sein, um die Lücken in den Reihen der Fachkräfte zu schließen.

100 Teilnehmer, darunter Unternehmer, Personalverantwortliche sowie Vertreter verschiedener Fachverbände hatten sich zur Veranstaltung der Fachkräfteallianz Erzgebirge angemeldet. Der Blick über den regionalen Tellerrand hinaus sollte positive Impulse geben. So beschäftigte sich der zweite Teil der Tagung mit dem Abholen, Aufnehmen und Integrieren ausländischer Fachkräfte.