Neuer Anstrich für das "Brünnel" an der Bergfreiheit

Sanierung Historische Wasserstelle wird gepflegt - Bergquell seit 300 Jahren

Dem Auer Künstler Ernst Hecker diente es als Vorlage und Inspiration: das Auer "Brünnel" an der Bergfreiheit. Die historische Wasserstelle wird bis heute gepflegt und betreut. Der Historische Bergbauverein Aue hat sich dem Ganzen angenommen.

Das Wasser, das man an der historischen Wasserstelle findet, sammelt sich im Vestenburger Stolln und fließt in einer alten Wasserleitung aus dem Berg zum Brunnen. Da das Wasser direkt aus dem Berg kommt, müssen in regelmäßigen Abständen in der Tiefe des Schachtes die alten Rohre freigemacht werden. Doch Arbeiten ganz anderer Natur stehen aktuell an.

Das "Brünnel" erhält einen weißen Anstrich. Mit diesen Arbeiten werden dann auch die Erneuerungsarbeiten, die notwendig geworden sind, abgeschlossen an diesem kleinen Wasserhäuschen. Dieses wurde mit Granitplatten verkleidet und mit Kupferblech geschützt - als Spritzschutz. Wie Aues Stadtsprecherin Jana Hecker erklärt, stammen die Granitplatten vom Granitwerk in Blauenthal. Von deren Seite wird das Material zu 50 Prozent gesponsert. Das "Brünnel" an der Bergfreiheit in Aue hat eine lange Geschichte. Diese reicht rund 300 Jahre zurück.

Ein Fakt ist urkundlich belegt: Anwohner der Bergfreiheit, der Viehtrift und der Bockauer Gasse haben sich ab dem Jahr 1661 mit dem kühlen und kristallklaren Wasser des Heidelsbergs versorgt. Mittels einer Wasservollanalyse, die man 1978 realisiert hat, wurde eine sehr günstige mineralische Zusammensetzung bestätigt. rw