Neuer Jugendclub: Initiative von Teenagern im Erzgebirge trägt Früchte

Ehemaliger Lagerraum am Venusberger Sportplatz wird zum beliebten Treffpunkt

Venusberg

Zeit haben sie schon immer gern miteinander verbracht. Nur fiel es manchmal schwer, einen geeigneten Treffpunkt zu finden, der genügend Platz bot und wo man niemanden störte. Inzwischen müssen sich die Teenager aus Venusberg und Umgebung darüber keine Gedanken mehr machen. Eine kleine Baracke am Venusberger Sportplatz haben sie mit Unterstützung der Gemeinde Drebach in einen Jugendclub verwandelt. „Toll, wenn Jugendliche gemeinsam etwas auf die Beine stellen und ein Ziel verfolgen“, sagt Bürgermeister Swen Drechsler, der in dem Projekt eine große Chance sieht.

Fördermittel und Eltern helfen

Weil ein solches Angebot für die junge Generation enorm sinnvoll sei, wurde in der Gemeinde nicht lange überlegt. Der zuständige Jugendsozialarbeiter fand mit „Hoch vom Sofa“ ein passendes Förderprogramm, das den Teenagern 3000 Euro als Finanzspritze für ihr Vorhaben bescherte. „Wichtig war aber auch die Unterstützung vieler Eltern“, ergänzt Swen Drechsler.

Abstellraum wird zu gemütlichem Treffpunkt

Gemeinsam wurde über Wochen hinweg angepackt, wodurch sich der einstige Abstellraum in eine gemütliche Bleibe verwandelte. Der Fußboden ist neu verlegt, die Wände sind frisch gestrichen. So macht es noch mehr Spaß, auf dem Sofa und an der Dartscheibe gemeinsam zu chillen.

Fußballturnier im Hinterkopf

„Wir sind jedes Wochenende hier und manchmal auch unter der Woche“, berichtet Diego Schaarschmidt. Musikhören steht ganz oben auf der Liste, Kartenspielen und Grillen erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Genauso wurden aber auch schon Nudeln gekocht und Pancakes zubereitet.

Gemeinschaft und Spaß im Mittelpunkt

„Es geht darum, Jugendliche zusammenzubringen“, sagt der 15-jährige Venusberger und ergänzt: „Wir wollen es noch etwas größer machen.“ Damit ist einerseits der angrenzende Raum gemeint, der ebenfalls noch ausgebaut werden soll. Andererseits denken die Teenager daran, im Sommer eventuell ein Freizeit-Fußballturnier zu organisieren. „Das muss aber kein großes Event sein“, betont Diego: „Es geht um den Spaß.“

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