Neuer Kreisschülerrat nimmt Arbeit auf

Abstimmung Markus Baldauf hat den Vorsitz

Erzgebirgskreis. Markus Baldauf ist gerade 18 Jahre alt geworden, besucht die 12. Klasse des Gymnasiums in Olbernhau und ist in der letzten Woche zum neuen Vorsitzenden des Kreisschülerrates gewählt worden. Dabei sind dem Forchheimer die Aufgaben, die er nun zu erfüllen hat nicht wirklich neu, denn im letzten Schuljahr war er bereits als Stellvertreter des Vorsitzenden tätig. Als seine wichtigste Aufgabe sieht es der Forchheimer zunächst einmal den Bekanntheitsgrad des Kreisschülerrates zu erhöhen um zu erreichen, dass sich mehr Schüler mit ihren Problemen an den Rat wenden. Dazu nutzen er und seine Mitstreiter auch das web 2.0. "Wir haben eine eigene Facebook-Seite für den Rat eingerichtet, da kann sich jeder über unsere Aktivitäten informieren. Wir würden uns freuen, wenn sich viele Schüler an uns wenden. Also sprecht uns einfach an, wenn ihr Probleme habt", wirbt Markus Baldauf. Der Kreisschülerrat ist ein Gremium, in dem Schüler-Vertreter aller staatlichen Schulen ab Klasse fünf Mitglied sein können. Meist übernehmen das die Schülersprecher oder Mitglieder im Schülerrat der jeweiligen Einrichtung. Dazu zählen neben Mittelschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulzentren auch Förderschulen. Vertreter Freier Schulen sind zu den Vollversammlungen ausdrücklich eingeladen, haben bisher aber noch kein Stimmrecht. Einfluss kann der Kreisschülerrat vor allem durch die Mitarbeit im Landesschülerrat und Gespräch mit Landtagsabgeordneten oder anderen Entscheidern nehmen. Partner, die das Gremium bei seiner Arbeit unterstützen sind zum Beispiel der Kreiselternrat oder auch das Landratsamt. ksr.erzgebirgskreis@googlemail.com