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Neuer LV-90-Präsident setzt auf Nachwuchs

Leichtathletik Nach seiner Wahl muss Knut Schreiter auch einen traurigen Abschied verkünden

Gelenau. 

Gelenau. Knut Schreiter ist neuer Präsident des LV 90 Erzgebirge. Auf der Mitgliederversammlung des bekannten Leichtathletik-Vereins ist der Gelenauer Bürgermeister einstimmig zum Nachfolger von Andreas Mey gewählt worden, der aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen etwas kürzertritt. "Es ist mir eine Ehre, die Zukunft des Vereins mitgestalten zu können. Wir wollen ihn gemeinsam nach vorn bringen", sagte Schreiter nach seiner Wahl.

"Neue Wege gehen"

Der neue Vereinspräsident betrachtet seine neue Aufgabe als Projekt, mit dem das gesamte Erzgebirge gefördert werden soll. Schließlich starten Athleten des Vereins bei nationalen und internationalen Wettkämpfen, wo sie der Region "ein Gesicht geben". Leider werde Rebekka Haase dazu künftig nicht mehr gehören. "Für mich ist es Zeit, neue Wege zu gehen", sagt die Sprinterin und begründet damit ihren Wechsel zum Sprintteam Wetzlar. Dennoch sei die WM- und Olympia-Teilnehmerin aus Herold dem LV 90 "von Herzen dankbar".

"Wir wünschen Rebekka für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg", sagt Knut Schreiter, der dennoch optimistisch in die Zukunft blickt. Schließlich verfüge der Verein über enormes Potenzial und zahlreiche Talente, die den Sprung nach ganz oben schaffen können. Doch nicht nur der Erfolg spiele eine Rolle, sondern auch die Wirkung auf die gesamte Gesellschaft. "Kinder müssen lernen, sich Ziele zu setzen und darum zu kämpfen", erklärt Schreiter, der die Nachwuchsarbeit weiter vorantreiben will. Indem man jungen Leute eine Perspektive bietet, könne man sie in der Region halten. Dies ist die Überzeugung des LV-90-Präsidenten, der zudem auf eine gute Vernetzung des Vereins baut.



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