Neuer Pokal für den Grenzgänger

Fernsehpreis Lokal-TV-Macher aus ganz Deutschland haben sich beteiligt

Der Erzgebirgische Fernsehpreis Grenzgänger startet am 10. November in seine siebente Auflage. In insgesamt fünf Kategorien haben die Teilnehmer diesmal die Gelegenheit, den mit 500 Euro dotierten Filmpreis zu erhalten. Außerdem wurde ein Nachwuchspreis ausgelobt. Die Trophäe für die Fernsehmacher kommt dabei in diesem Jahr erstmals von den Olbernhauer Glasdesignern der Firma Siebental. Alexander Trillenberg hat den aus vier Glasplatten bestehenden Pokal entworfen. "Die Form hat sich durch das Logo schon fast offensichtlich ergeben. Mit dem Material Glas kann man die Klarheit der Kanten schön betonen", so der Designer. Sandgestrahlt, teillackiert und mit Spezialkleber verbunden, kann die Trophäe im Hoch- oder Querformat aufgestellt werden. Bis diese aber in der Gala-Veranstaltung verliehen werden kann, liegt vor der Jury noch ein hartes Stück Arbeit. 158 Einreichungen mit einer Gesamtlänge von fast 15 Stunden gilt es zu bewerten. Die Jury ist ein eingespieltes Team und ist teilweise von Beginn an dabei. Vertreten sind Fachleute vom Bundesverband der deutschen Filmautoren, eine Kamerafrau, eine Fernsehredakteurin und ein Kulturjournalist. Einsendungen gibt es aus der ganzen Bundesrepublik und auch aus Tschechien.

Um den Grenzgänger auch mehr in die lokale Öffentlichkeit einzubinden, wird es in diesem Jahr erstmals eine hinführende Ausstellung im Haus Hanischallee der Erzgebirgssparkasse geben. Sie wird vom 29. Oktober bis zum 23. November zu sehen sein. Für alle interessierten Schüler der 7. oder 8. Klassen besteht noch die Chance, sich für eine kostenlose Medien-Werkstatt anzumelden. Am 1. November von 9 bis 14 Uhr können Einzelpersonen und am 22. November von 9 bis 11 Uhr Schulklassen dabei sein. Kontakt: www.grenzgaenger-fernsehpreis.de fug