Neuer Rastplatz im Steinbruchareal

Sozial Verein schafft Sitzbankgruppen und Spielmöglichkeiten

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Siegbert Schwind genießt die Ruhe am neu geschaffenen Rastplatz. Foto: Ilka Ruck

Crottendorf. Wer Crottendorf kennt, der weiß auch ganz genau wo der Steinbruch am Schießberg liegt. Nämlich hoch oben über dem Ort, mit einer gigantischen Aussicht und himmlischer Ruhe. Manchmal ist es jedoch nicht so ruhig. Denn seit einiger Zeit tummeln sich hier Wanderer, Vereinsmitglieder und Kinder.

Kindergerechte Bänke und Tische

Eine Hütte, Tische und Bänke laden an dem Rast-, Ruhe- und Spielplatz, gebaut vom Erzgebirgszweigverein (EZV) Crottendorf, zum Verweilen ein. Dabei wird besonders an die Kleinen gedacht. Eine EZV-Lokomotive mit zwei Wagen, gebaut von Ralf Schwind und ein grünes Krokodil, das Rainer Pelloth gefertigt hat, werden von den Kindern mit Begeisterung angenommen, ebenso die passenden kindgerechten Bänke und Tische.

Endlich Aussicht auf Crottendorf

Aber auch für die Erwachsenen ist eine neue überdachte Sitzbankgruppe mit dem schönsten Blick auf den Ort entstanden. Dies war über Jahrzehnte nicht möglich. Die alte Blockhütte war in einem sehr schlechten Zustand. Einige Heimatfreunde des EZV brachten sie vor drei Jahren wieder auf Vordermann. Für die Kindergartengruppen ein willkommener Waldspielplatz. Ringsum standen viele, zum Teil morsche Bäume und es gab keine Sicht auf Crottendorf. Vor drei Jahren nahm sich Heimatfreund Ralf Schwind dieses Problems an. Das Steinbruchareal wurde entrümpelt.

Siegbert Schwind, Arbeitsgruppenleiter für Altbergbau konzipierte das Projekt "Steinbruch - ein bergbauliches Objekt und das dorfseitige Plateau als Rast-, Ruhe- und Spielplatz für jeden Besucher". "Dieses Projekt ist ein dominantes Ziel am "Rundwanderweg um Crottendorf". In der Planung war vorgesehen, einen völlig freien Blick auf unser schönes Crottendorf mit seinem Umfeld zu schaffen", verrät Siegbert Schwind und bedankt sich zugleich nochmals bei allen Beteiligten und Helfern.