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Sachsen

Neuer Tarif bei den Schmalspurbahnen

Wirtschaft Planmäßige Tarifanpassung bei der SDG zum 1. Januar 2021

Sachsen/Oberwiesenthal. 

Sachsen/Oberwiesenthal. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG) als Betreiberin der Fichtelberg-, Lößnitzgrund- und Weißeritztalbahn passte zum 1. Januar die Tarife der drei Schmalspurbahnen an.

"Über alle Tarifprodukte gibt es eine Preissteigerung von rund drei Prozent. Zudem wurde auch das Sortiment überarbeitet", informiert Kati Schmidt von der SDG und erklärt weiter: "Die SDG-Kombikarte mit zehn Fahrten auf allen drei SDG-Strecken wird es zukünftig nicht mehr geben. Fahrgäste, die noch über 10er-Karten verfügen, können diese auch im Jahr 2021 nutzen. Ein Angebot für Vielfahrer bleibt bestehen: Die bahnbezogenen 5er-Karten bieten einen Rabatt von mindestens 30 Prozent auf die Einzelfahrt." Was die Weißeritztalbahn betrifft, so wird die Nutzung der Gesamtstrecke attraktiver. Wer eine Hin- und Rückfahrt für die Strecke Freital - Kurort Kipsdorf kauft, darf alle Züge des Tages nutzen. Die Tarifinformationen und eine Übersicht zu den jeweiligen Änderungen gibt es unter www.sdg-bahn.de. "Die Anhebung der Fahrpreise ist vor allem aufgrund der zu erwartenden Mehrkosten durch die CO²-Besteuerung notwendig geworden. Die SDG betreibt die Fichtelbergbahn, die Lößnitzgrundbahn und die Weißeritztalbahn mit täglich verkehrenden Dampfzügen. Für deren Betrieb werden pro Tag mehr als sechs Tonnen Steinkohle benötigt, die der CO²-Besteuerung unterliegen", so Kati Schmidt.

Außerdem sind im Unternehmen derzeit 110 Mitarbeiter beschäftigt. Sie planen und führen den Zugverkehr durch, betreuen die Fahrgäste, warten die Fahrzeuge und setzen sie instand, organisieren und führen Veranstaltungen durch und kümmern sich um die Infrastruktur der drei Bahnen. Die letzte Tarifanpassung hatte es zum 1. Januar 2019 gegeben.