Neues Begegnungszentrum soll im April öffnen

Renovierung AWO Schneeberg bündelt Angebote im Keilbergring

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In den Räumlichkeiten im Keilbergring laufen Renovierungsarbeiten - Peter Bechert (vorn) und Walter Ekkart packen dort mit an. Foto: R. Wendland

Schneeberg. In der AWO-Begegnungsstätte Schneeberg wird gewirbelt - ebenerdig werden weitere Räume renoviert und behindertengerecht gestaltet. Was bis April entsteht, ist ein Begegnungszentrum. Dort will man künftig alles bündeln: Tafel, Kleiderkammer und Nachbarschaftstreff. Auch soll der Tafelgarten in das Außengelände im Keilbergring umziehen.

Die AWO kümmert sich weiterhin um Bedürftige

Damit nimmt man Gerüchten den Wind aus den Segeln. Martin Stutzig, Leiterin der Begegnungsstätte sagt: "Die AWO schließt nicht. Wir kümmern uns weiter um Bedürftige." Unterstützung von der Stadt gibt es. Auf Antrag der CDU-Fraktion ist im Stadtrat der Beschluss auf die Einstellung von jährlichen Zuwendungsmitteln beschlossen worden.

10.000 Euro stehen jährlich zur Verfügung

Es soll jährlich ein Betrag von maximal 10.000 Euro zur Verfügung gestellt werden - 5.000 Euro für die Schneeberger Tafel und 5.000 Euro für die Kleiderkammer - 2018 sollen erstmalig 5.000 Euro ausgezahlt werden. Allerdings ist die Zahlung unter der Maßgabe der Notwendigkeit der Bezuschussung zu sehen.

Das neue Begegnungszentrum bringt mehr Sicherheit

Wie AWO-Geschäftsführer Karsten Wilhelm erklärt, bekomme man so mehr Sicherheit rein, denn oftmals entstehen durch zeitlich befristete, projektbezogene Finanzierungen Lücken. Mitarbeiter hängen in der Luft, müssen sich anderweitig kümmern und die AWO beginnt immer wieder bei null mit neuen Leuten.

Da es sich hauptsächlich um Bürger der Stadt Schneeberg handelt, die von der AWO im Keilbergring betreut werden, sei es naheliegend, so Wilhelm, dass die Stadt unterstützt. Im Monat sind es über 1.000 Hilfeleistungen für Bedürftige.