Neues Berggeschrey in Pöhla

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Für den symbolischen Akt griffen Andreas Reissner und Klaus Grund (v.l.) von der SME AG sowie Thomas Giera zur Schaufel. Foto: Lippmann-Wagner

Der Bergbau im Erzgebirge wurde viele Jahre lang für tot erklärt: Jetzt aber gibt es in Pöhla - einem Ortsteil von Schwarzenberg - ein neues Berggeschrey. Dort will die SME AG in den nächsten Jahren Zinn, Wolfram und Flussspat abbauen. Insgesamt sollen drei Erzlager erschlossen werden. Lokalisiert sind sie bereits und dank modernen Untersuchungsmethoden. Steht jetzt schon fest, dass der Erzgehalt des Gesteins bei 0,6 bis 1,2 Prozent und damit deutlich über dem Wert vergleichbarer Lagerstätten liegt. 2012 hatte das Sächsische Oberbergamt die Genehmigung zum Abbau erteilt. Bis Mitte des kommenden Jahres soll der sogenannte Erkundungsschacht entstehen. Die ersten Bagger rückten in dieser Woche an, um die notwendigen Vorarbeiten zu leisten. Schon in der zweiten Jahreshälfte 2017 soll im Rahmen des Erkundungsbergbaus dann mit der ersten Erzgewinnung begonnen werden. Der große Abbau ist ab 2019 geplant.