Neues Domizil für Budo-Verein

Nach Umzug Neukirchener Verein zieht ein positives Fazit

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Gerald Schneider vom Budo-Verein zeigt Bürgermeister Sascha Thamm einen Verteidigungsgriff. Foto: ERZ-Foto / Georg Ulrich Dostmann

Neukirchen. Im April 2016 hat der Budo-Verein Neukirchen seine neuen Räumlichkeiten im Haus der Vereine in Neukirchen bezogen. Zuvor war er in der ehemaligen Kulturfabrik ansässig, der Vermieter hatte jedoch wegen Eigenbedarfs gekündigt. "Wir sind am Ende froh, dass wir umziehen mussten, weil wir jetzt in einem neueren Gebäude sind, mehr Platz zur Verfügung haben, es günstiger ist und auch noch zentraler liegt", erklärt Vorsitzender Gerald Schneider.

Umzug hat (fast) nur Vorteile

Dem Verein stehen zukünftig 15 Quadratmeter mehr zur Verfügung - bei geringeren Mietkosten. Darüber hinaus gibt es in den neuen Räumen auch zwei Umkleideräume für Männer und Frauen. "Außerdem können wir uns jetzt relativ sicher sein, dass wir nicht kurzfristig wieder ausziehen müssen, da das Gebäude der Gemeinde gehört", sagt der 34-Jährige. Im Gegenzug ist es erwünscht, dass der Verein gelegentlich bei Gemeindeveranstaltungen mitwirkt. Der Umzug dauerte insgesamt etwa neun Monate. Außerdem mussten nochmals rund 2.000 Euro investiert werden.

Keine Räume mehr frei

Im Haus der Vereine ist momentan bis auf einen Raum alles vermietet. Die neue Heimat der Kampfkünstler war zuvor ein Raum der Gemeinde, der für Feierlichkeiten zur Vermietung stand. Allerdings wurde dieser nur sehr selten genutzt, da unter anderen auch nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung standen. Durch die Vermietung an den Budo-Verein hat die Gemeinde jedoch inzwischen keine Optionen mehr, Räumlichkeiten für Feiern zur Verfügung zu stellen. An einer Lösung für dieses Problem wird allerdings gearbeitet.