Neues Feuerwehrgerätehaus in Hohndorf nimmt Formen an

Projekt Rohbau des Millionen-Projekts etwa zur Hälfte fertiggestellt

Hohndorf. 

Hohndorf. Über vier Jahre ist es inzwischen her, dass das einstige Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Hohndorf durch einen Brand im benachbarten Gebäude erheblich beschädigt wurde. Ihr Löschfahrzeug, die Ausrüstung und weitere Technik mussten die Kameraden seitdem behelfsmäßig in einer ehemaligen Werkstatt unterbringen. Ein Ende dieser Übergangslösung zeichnet sich nun mehr und mehr ab, denn das neue Feuerwehrdepot im Großolbersdorfer Ortsteil nimmt immer konkretere Formen an. Für den Neubau hatte die Kommune im April einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,3 Millionen Euro erhalten.

Dach soll noch 2020 installiert werden

"Etwa die Hälfte des Rohbaus steht", teilte die verantwortliche Baufirma in dieser Woche mit. So hat der Anbau, in dem sich später die Funktionsräume befinden sollen, schon jetzt fast seine komplette Höhe erreicht. Damit das Dach installiert und die Arbeiten an der Garage fortgesetzt werden können, wurden gerade die notwenigen Gerüste aufgestellt. Die Garage, die den zwei großen Fahrzeugen der Feuerwehr Platz bieten wird, soll etwa fünf Meter hoch werden. Da der Zeitplan bislang eingehalten werden konnte, stehen die Chancen gut, dass noch in diesem Jahr das Dach aufs neue Depot kommt.

Nachwuchsarbeit als wichtiger Faktor

Demensprechend groß ist die Freude bei der Hohndorfer Wehr, zu der neben 31 aktiven Kameraden auch eine beachtliche Nachwuchs-Abteilung gehört. So zählt die Jugendfeuerwehr 17 Mitglieder. Außerdem umfasst die Kindergruppe 16 Mädchen und Jungen. Um sie bei der Stange zu halten und optimale Bedingungen für Übungen und Ausbildung zu bieten, sehnen die Hohndorfer das neue Gerätehaus herbei. Fast noch wichtiger ist es aber, um die Sicherheit in der Region zu gewährleisten. So hatte Landrat Frank Vogel bei der Übergabe des Fördermittelbescheids nicht nur auf den geltenden Brandschutzbedarfsplan des Erzgebirgskreises verwiesen. Er betonte auch: "Die durch den Ort führende Bundesstraße 174 ist zudem durch das hohe Verkehrsaufkommen und im Winter aufgrund von Schneeverwehungen und Eisglätte ein Unfallschwerpunkt."