Neues Freizeitgelände in Neukirchen entsteht

Umbau Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen

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Bürgermeister Sascha Thamm zeigt eine Karte, wie das neue Freizeitgelände am Geigerhügel in Neukirchen später einmal aussehen soll. Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Neukirchen. In einer Sitzung des Neukirchener Gemeinderats wurde beschlossen, dass am Geigerhügel gegenüber des Gewerbegebiets ein neues Freizeitgelände entstehen soll. "Wir möchten damit für die Bürger ein weiteres Angebot vor Ort schaffen, damit diese auch einmal das Auto stehen lassen können", berichtet Bürgermeister Sascha Thamm.

Freistaat fördert das Projekt

Das neue Freizeitgelände wird 75.000 Quadratmeter umfassen und soll etwa 1,25 Millionen Euro kosten. Mindestens 75 Prozent davon sollen vom Freistaat Sachsen gefördert werden. Das Projekt soll in vier Bauabschnitten umgesetzt werden, frühestens 2019 kann mit dem ersten Teil begonnen werden. "Die komplette Fertigstellung wird schätzungsweise 2025 erfolgen, je nachdem, was die Finanzen zulassen", sagt der 32-Jährige.

Ein Teil des Plans sieht vor, die Dirtbikestrecke zu erweitern. Außerdem entsteht ein Naturlehrpfad mit Parkteich, Steganlage und einem Unterseerohr, um in den See hineinschauen zu können. Zudem soll es eine Imkerei mit Bienenkiste mit Blick in ein Bienenvolk, verschiedene Infotafeln und ein Höhrrohr zum Lauschen in den Wald geben. Auch ein Pavillon mit Bänken, ein Spielplatz mit dem Namen "Räuberhöhle" und Parkplätze sind in Planung.

Vom Plan zur Umsetzung

Die Idee des Geländes existiert bereits seit 2015, wurde damals aber wegen zu hoher Kosten abgelehnt. Eine Bürgerbefragung im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts INSEK ergab allerdings, dass sich die Mehrheit der Einwohner ein Freizeitgelände wünschen würden.

Die Dirtbiker Neukirchen begrüßen das Projekt, da sie so mehr Leute auf ihren Sport aufmerksam machen können. "Das ist für uns auch die passende Gelegenheit, eine Strecke für Anfänger zu schaffen, auf der diese erst einmal Sicherheit beim Fahren bekommen können", sagt der Vorsitzende Christoph Meyer.