Neueste Technik frisst sich ins Gestein

Baureport Erneuerung der Egermannbrücke liegt im Zeitplan

Schwarzenberg. 

Die Baustelle Egermannbrücke in Schwarzenberg ist derzeit Schauplatz von technischen Großgeräten. "Die in Österreich gebaute Spezialmaschine ist für den Einsatz zum Bohren von bis zu sieben Metern tiefen Löchern in das Gestein vorgesehen", informierte Ruben Gehart vom Bauamt. Die Vertiefungen, die der Riesenbohrer zu beiden Seiten des Schwarzwassers frisst, dienen der späteren Aufnahme der Bohrpfähle für die Stützwände.

Die Arbeit der nagelneuen Maschine wird von den Experten aus dem Alpenland selbst mit überwacht.

Die Stadt hat sich ein anspruchsvolles Vorhaben auf den Terminkalender gesetzt. Der Neubau der Brücke mit dem anschließenden Umgestalten des Einmündungsbereiches der Staatsstraße 272 bis zum Kreisverkehr, soll bis zum Tag der Sachsen im September 2013 abgeschlossen sein. Mussten doch alte Versorgungsleitungen an der Brücke von Gas, Wasser, Strom und Telekom umverlegt werden.

Das Projekt Egermannbrücke gliedert sich in das Ensemble Kreisverkehr und Erweiterung der Hauptwache der Feuerwehr am Viadukt und einen weiteren Kreisverkehr im Kreuzungsbereich an der Staatsstraße S 272 ein. Damit wird es in Schwarzenberg drei Kreisverkehre (nachdem auch der Stadtteil Heide einen besitzt) geben, die ein wichtiges Nadelöhr des Durchflussverkehres beseitigen helfen. Gleichzeitig dient der veränderte Brückenquerschnitt dem Hochwasserschutz und verbessert wesentlich das Abflussverhalten des Schwarzwassers.