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Neugierige auf Zeitreise

Geschichte Entwicklung des Bergbaus im Westerzgebirge

Die Geschichte des Westerzgebirges birgt eine ganze Menge Interessantes und Wissenswertes. Ein nicht erheblicher Teil dieser Historie ist der Bergbau in all seinen Fassetten. Diesem Thema widmet sich ein Vortrag, dem Neugierige am 26. März im Kurhotel "Bad Schlema" lauschen können - Veranstaltungsbeginn ist 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Interessierte können sich schon heute auf einen unterhaltsamen Vortrag über die Bergbaugeschichte der Region freuen. Als Referent steht Hermann Meinel zur Verfügung. Seinen Ausführungen haben in der Vergangenheit schon unzählige Besucher gelauscht. Dem Leiter des Museums Uranbergbau in Bad Schlema gelingt es immer wieder aufs Neue, seine Zuhörer zu fesseln und sie ein stückweit mit auf eine Reise in die Vergangenheit zu nehmen. Auch jetzt soll der Vortrag in lockerer Atmosphäre die Entwicklung darstellen und relevante Aspekte beleuchten. Wie Meinel erklärt, starten seine Ausführungen in der Zeit der Besiedelung des Erzgebirges, als die bäuerliche Nutzung im Vordergrund stand. Erst später habe der einsetzende Bergbau auf Eisen, Zinn und Kupfer Bergleute in die Region gelockt.

Eine zweite Besiedelungswelle habe eingesetzt, als das Berggeschrei auf Silber begann. An der Stelle kamen dann Bergleute aus ganz Europa ins Gebirge. Im Vortrag geht Meinel auch auf die Entwicklung des Radiumbades Oberschlema ein, die 1909 mit der Entdeckung von radioaktivem Wasser begann und in den 1930er Jahren seine Blüte erlebte.

Der Ort entwickelte sich zu einem bedeutenden Radiumbad. Mit Beginn des Uranabbaus schnellte die Einwohnerzahl ab 1947 nochmals in die Höhe. Durch den Bergbau entwickelten sich zunehmend auch die metallverarbeitende Industrie, Maschinenbau, Papier- und Besteckproduktion.