Neukirchener Firma will Solaranlage bauen

Verpachtung Projekt wird momentan durchkalkuliert

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Die Firma WMB Bodenverwertung aus Neukirchen plant eine Photovoltaikanlage auf ihrer Lehmgrube. Foto: ERZ-Foto / Georg Ulrich Dostmann

Neukirchen. Die Firma WMB Bodenverwertung, die im Gewerbegebiet in Neukirchen ansässig ist, plant die Verpachtung von einem Teilstück ihrer Lehmgrube. Es handelt sich dabei um eine Fläche von insgesamt 22 Hektar. "Diese bringt keinen Ertrag mehr, wurde deshalb verfüllt und soll demnächst rekultiviert werden", erklärt Geschäftsführer Dieter Rietz und fährt fort: "Geplant ist in den nächsten Jahren eine ertragsbringende Verpachtung an einen Investor, der den Bau einer Photovoltaikanlage anstrebt. Wie groß diese werden wird, ist abhängig von der Megawattleistung, die beim Energieversorger envia M eingespeist werden kann."

Projekt muss noch viele Hürden nehmen

Aktuell wird das Projekt von einem Planer durchkalkuliert. Sobald dies abgeschlossen ist, muss sich die Firma das Vorhaben von über 16 Behörden genehmigen lassen. Dazu gehört beispielsweise das Luftfahrtbundesamt, das die Blendungsgefahr durch die Photovoltaikanlage überprüfen muss.

Auf einer Fläche von vier Hektar ist bereits vor wenigen Jahren eine Photovoltaikanlage gebaut worden. "Wir möchten das Areal an die Landschaft anpassen, weshalb die Photovoltaikträger nicht so eng beieinander stehen sollen", so der 69-Jährige.

Die Firma WMB Bodenverwertung Neukirchen wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Unternehmen ist für die Verarbeitung, Gewinnung und Aufbereitung von Erdbaustoffen und Füllböden zuständig. Außerdem verwerten sie Bodenmaterialien sowie andere mineralische Massen.