Neuwürschnitz: Hier läuft der Probestau

Schutz Hochwasserrückhaltebecken wird kontrolliert

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Am Hochwasserrückhaltebecken in Neuwürschnitz läuft der Probestau. Dieser wird seitens der Landestalsperrenverwaltung durch Mitarbeiter der Flussmeisterei Chemnitz permanent begleitet, überwacht und kontrolliert. Wie es von der Landestalsperrenverwaltung heißt, sei der Probestau aufgrund der langen Trockenheit im vergangenen Jahr nicht eher möglich gewesen.

Becken soll Anfang März entleert werden

Das Becken, dass 2017 im Bau fertiggestellt worden ist, soll jetzt im Rahmen des Probestaus auf knapp acht Meter angestaut werden. Dabei sollen rund 400.000 Kubikmeter Wasser zurückgehalten werden, heißt es. Diese Menge entspricht etwa 40 Prozent des Gesamtvolumens. Das Gewässer, was angetaut wird, ist der Beuthenbach. Das Einzugsgebiet umfasst 12 Quadratkilometer. Das Staubecken an sich hat einen Gesamtstauraum von 1,029 Millionen Kubikmetern.

Bei Vollstau umfasst die Seefläche 25,53 Hektar. Der Probestau, der aktuell läuft, wird auch für umfangreiche Messungen und Funktionstests genutzt. Ziel des Probestaus sei es, die Funktions- und Betriebssicherheit der Anlage nachzuweisen und Erkenntnisse über das Verhalten des Dammes unter Belastung zu erhalten. Die Ergebnisse sollen für den späteren Betrieb des Hochwasserrückhaltebeckens genutzt werden. Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, soll das Becken Anfang März kontrolliert wieder entleert werden. Grundsätzlich gilt: das Hochwasserrückhaltebecken Neuwürschnitz ist ein grünes Becken. Eingestaut wird nur bei Hochwasser.