Nominiert für den Landschafts-Architekturpreis

Wettbewerb Familienpark Oelsnitz wurde ausgewählt

nominiert-fuer-den-landschafts-architekturpreis
Der Bürger- und Familienpark in Oelsnitz ist für den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2017 nominiert. Foto: Ralf Wendland

Oelsnitz. Für den Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitektur Preis 2017 gab es 119 Bewerbungen. Eine Jury hat eine Wahl getroffen und 30 Projekte für den Wettbewerb nominiert. Zu den ausgewählten Anwärtern gehört der ehemalige Landesgartenschaupark in Oelsnitz, heute Bürger- und Familienpark.

Blick vom "Erzgebirgsbalkon"

Das Areal umfasst 15 Hektar. Der Park erzählt eine Geschichte: man verbindet die ehemalige Nutzung als Güterbahnhof und die Zeit nach der Stilllegung. Relikte aus der alten Zeit nutzt man als Gestaltungselemente. So hat man unter anderem die alten Gleise in die Gestaltung des Parks integriert. Die lineare Struktur des Bahnplateaus hat man aufgegriffen. Der Blick vom "Erzgebirgsbalkon" aus schweift weit über die Erzgebirgslandschaft.

Das Rennen um den Preis geht in die heiße Phase. Die Stadt Oelsnitz hat das Architekturbüro Station c23 an der Seite. Das Team dort hat das Landesgartenschaugelände einst geplant und die Umsetzung des Projekts begleitet. Jetzt ist man beiderseits gespannt, wie der Wettbewerb weiter verlaufen wird.

Lange müssen sich die Oelsnitzer nicht mehr gedulden, denn bereits am 28. April soll die Entscheidung über die Vergabe des Preises und weiterer Auszeichnungen fallen. Die Preisrichter kommen an diesem Tag zu einer Sitzung zusammen.

Was bereits jetzt feststeht ist, die Preisverleihung wird am 29. September dieses Jahres in Berlin stattfinden.