Nordische Kombination: Leichtgewicht aus dem Erzgebirge träumt von Vierschanzentournee

Paul Müller aus Johanngeorgenstadt steckt sich als Sportler ehrgeizige Ziele

Johanngeorgenstadt

Nordisch Kombinierer Paul Müller vom WSV Johanngeorgenstadt ist 1,42 Meter groß und bringt 32 Kilogramm auf die Waage. Doch der Zwölfjährige steckt voller Träume und Ehrgeiz. Sein großes Ziel ist es, irgendwann einmal an der Weltspitze anzukommen. „Und vielleicht die Vierschanzentournee gewinnen“, sagt Paul, der seit diesem Schuljahr das Sportgymnasium Oberwiesenthal besucht. Damit hat er die erste Hürde genommen.

Unterstützung aus der Familie

„Er wollte schon ans Gymnasium nach Oberwiesenthal als er noch in der Grundschule war“, sagt Pauls Mutter Stefanie. Natürlich unterstützt sie ihre Kinder bei allem, was sie wollen.

Lob vom Regionaltrainer

Steffen Bias, Regionaltrainer Westerzgebirge/Vogtland ist von Pauls Ehrgeiz und seiner Disziplin angetan. „Das sind seine großen Pluspunkte“, sagt er. Und diese konnte er bei seinem ersten Winterwettkampf der Saison ausspielen.

Starker Wettkampfauftakt

Im Skisprung landet Paul auf dem zweiten Platz in der Altersklasse Schüler 13. Im Lauf spielte Paul dann seine ganze Stärke aus und holte sich mit einem Vorsprung von 1:45.3 Minuten den Sieg.

Leichtgewicht als Vorteil

Dass Paul für seine Zwölfjahre eher klein und ein Leichtgewicht ist, kommt ihm sehr entgegen. „Ich darf halt nicht zu schwer sein. Sonst bin ich halt in der Anfahrt schnell und dann plumps ich einfach auf die Kuppe“, erklärt er und ergänzt: „Wenn ich aber leicht bin, dann fahr ich halt langsam und fliege dann gut.“

Heimvorteil in Johanngeorgenstadt

Für Paul war es schön, dass der erste Wettkampf auf Schnee in Johanngeorgenstadt über die Bühne ging. „Die Schanze kenne ich ja gut“, sagt Paul Müller. Gibt aber auch zu, dass er sie nur mittelprächtig leiden kann.

Familie als Rückhalt

Schön war für Paul aber, dass seine ganze Familie an der Schanze war und ihm die Daumen drückte. Das motiviere natürlich zusätzlich. „Wir versuchen schon bei Wettkämpfen dabei zu sein, die in der Nähe sind. Aber seit diesem Jahr sind sie ja überall unterwegs“, so Mutter Stefanie.

Spaß steht im Vordergrund

Druck macht die Mutter ihrem Sohn aber nicht: „Für uns ist es wichtig, dass er das macht, was er will und was ihm Spaß macht“, so Stefanie Müller.

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