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Notruf ist ein wichtiger Teil der Rettungskette

Tipps Johanniter informieren zum Tag des europäischen Notrufs

Aue. 

Aue. Der 11. Februar ist der Tag des europäischen Notrufs - dies nimmt man beim Kreisverband Erzgebirge der Johanniter-Unfall-Hilfe zum Anlass, um Tipps zu geben für einen Anruf bei der Rettungsleitstelle. Fakt ist: das schnelle Wählen der 112 ist ein wichtiger Teil der Rettungskette. Die 112 gilt in allen europäischen Ländern als einheitliche Notrufnummer für die notfallmedizinische Versorgung, ist rund um die Uhr erreichbar und sowohl über Festnetz als auch Mobilfunk kostenfrei. Selbst ohne Telefon funktioniert das Hausnotruf-Gerät der Johanniter Unfallhilfe, was gerade für ältere Menschen sehr positiv ist. "Mehr Sicherheit für zuhause geht nicht. Ein Knopfdruck am Gerät reicht aus und der Notruf wird abgesetzt", sagt Sven Oschmann, bei den Johannitern Ausbildungsleiter und langjähriger Fachdozent für Erste-Hilfe-Ausbildungen.

Selbst im PKW gibt es mittlerweile ein Mehr an Sicherheit: "In einigen Autos sind Notruftasten eingebaut oder sie sind nachrüstbar." Selbst über ein gesperrtes Handy lasse sich ein Notruf absetzen, denn dafür brauche man keine Pin, erklärt Oschmann: "Die Notruftaste ist prinzipiell freigeschaltet." Auch stehen Notrufsäulen auf Autobahnen zur Verfügung.

"In einem Notfall sollte man so schnell reagieren, wie es geht, damit der Rettungsdienst schnell vor Ort ist und auch zum Eigenschutz", so der 46-Jährige. "In manchenSituationen ist es nicht günstig, wenn man sich selbst in Gefahrbegibt. Eigenschutz auch dann, wenn man Angst hat und ein Problem mit der Gesamtsituation", fügt er hinzu.

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