Während die besten Biathleten der Welt in Italien bei den Olympischen Spielen gefordert waren, haben die potenziellen deutschen Stars von morgen ihr Können am Fichtelberg gezeigt. Dort machte am vergangenen Wochenende der Deutschlandpokal Station. 162 Teilnehmer nutzten am vorletzten Wettkampfwochenende die Chance, noch einmal Punkte für die nationale Serie zu sammeln und sich damit fürs Finale Anfang März in Ruhpolding zu rüsten. Aus Sicht der Gastgeber liefen die Wettbewerbe allerdings nicht ganz wie erhofft.
Wetter erfordert Änderung des Zeitplans
In organisatorischer Hinsicht konnte der WSC Erzgebirge Oberwiesenthal zufrieden sein. Die Entscheidung, die Wettbewerbe wegen des für Sonntag angekündigten Dauerregens um einen Tag nach vorn zu verlegen, erwies sich als richtig. Statt eines Trainings wurde am Freitag bereits der Sprint absolviert. Und der bot ebenso gute Bedingungen wie das Verfolgungsrennen tags darauf. Nur konnten die Starter des Oberwiesenthaler Biathlon-Teams, die sogenannten Rocket Rookies, diese ordentlichen Voraussetzungen eben nicht für die erhofften Top-Ergebnisse nutzen.
Drei Lokalmatadoren verpassen Podest knapp
„Das Wochenende hat gezeigt, wie hart unser Sport ist“, sagt Rookies-Trainer Pjotr Dielen, der sich zumindest über eine Ausnahme freuen durfte. In der M-17-Konkurrenz erkämpfte Jonas Tryonadt vom PSV Schwarzenberg an beiden Tagen Platz 3. Und auch seine Vereinskollegin Malwina Hermann (5./4.) fuhr in der W 17 nur knapp am Treppchen vorbei. Es blieb bei zwei Medaillenrängen, weil auch in zwei anderen Fällen nur Rang 4 heraussprang. So konnte der in der Gesamtwertung auf Podestkurs liegende John Reiprich (M 16) nach einem enttäuschenden Sprint (11.) trotz Aufholjagd in der Verfolgung nicht mehr ganz in die Top Drei vordringen. Und Matti Groß (M 17) von der TSG Sehma, der zum Auftakt als Vierter überzeugt hatte, leistete sich wiederum am zweiten Tag (10.) zu viele Fehler am Schießstand.
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