Nutzungskonzept für Hoheneck

Ausrichtung Lern- und Erlebniswelt zieht ein

nutzungskonzept-fuer-hoheneck
Das Schloss Hoheneck, das weithin sichtbar ist, erfährt eine neue Nutzung. Foto: Ralf Wendland/Archiv

Stollberg. Das Schloss Hoheneck, einst das größte Frauengefängnis der DDR, ist heute zum Teil eine Gedenkstätte. Führungen werden über die Stadtverwaltung Stollberg koordiniert. Interessierte erhalten per Telefon unter: 037296-924168 und 0152-06268553 Auskunft und ebenso auch per E-Mail unter: kontakt@gedenkstaette-hoheneck.com. Das Büro der Gedenkstätte Hoheneck hat immer Montag und Freitag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Neben der Gedenkstätte sieht das Nutzungskonzept für das Objekt noch mehr vor. Am Nordflügel sind zuletzt Malerarbeiten gelaufen und abschließende Maßnahmen in Fragen Haustechnik. Bisher in Glauchau ansässig, zieht derzeit die Lern- und Erlebniswelt "Phänomenia" in Räumlichkeiten des Schlosses ein. Hinter den Kulissen wird dort fleißig gewirbelt. In diesen Tagen wurden die letzten großen Sachen von Glauchau nach Stollberg transportiert. Dort muss nun alles aufgebaut werden und seinen Platz finden.

Ein Termin für die Neueröffnung steht noch nicht fest - dieser soll erst noch bekannt geben werden. Mit "Phänomenia" bekommt Stollberg einen neuen Anziehungspunkt. Kinder können dort in die Welt der Wissenschaft eintauchen und ihre Umwelt spielerisch erforschen. Das Experimentieren ist ausdrücklich erwünscht. Für das Bauliche des Projekts Hoheneck gibt es Fördermittel aus der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten - die Stadt Stollberg muss Eigenmittel zuschießen. Für das Bauliche steht eine Gesamtinvestition von 850.000 Euro. Die Innengestaltung läuft separat.