Öffnung ist nur eine Übergangslösung

Bau Stützmauer-Sanierung an der Thumer Straße wird im Frühjahr fortgesetzt

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Damit die Thumer Straße im Winter genutzt werden kann, wurde Mitte Dezember im unteren Bereich noch Asphalt aufgebracht. Foto: A. Bauer

Zschopau. Aktuell können Autofahrer wieder auf direktem Weg von Zschopau nach Weißbach gelangen, denn die Vollsperrung der Thumer Straße zwischen den Einmündungen Hoffeld und Bodemersiedlung ist aufgehoben worden. Abgeschlossen ist das Straßenbauprojekt damit aber noch lange nicht, obwohl das ursprünglich der Plan war. Bereits Ende November sollten die Arbeiten an der Straße und der dortigen Stützmauer beendet werden, doch nun ist eine Fortsetzung der Maßnahme im Frühjahr nötig. Nur dank einer provisorischen Asphaltdecke sowie einiger Betonleitwände kann die Straße derzeit genutzt werden. Ausschlaggebend für die Öffnung war auch die Gewährleistung des Verkehrs von Schüler- und Linienbussen. Diese hatten bislang eine Umleitung genutzt, die bei Schnee nicht befahren werden kann.

Nötig war die Baumaßnahme, weil vor allem der Frost an der alten Natursteinwand der Thumer Straße genagt hatte. Der Bereich wurde im Laufe der Jahrzehnte dermaßen beschädigt, dass das Tragwerk geschwächt und die Sicherheit somit gefährdet wurde. Also sollten für 685.000 Euro zwei verschiedene Stützwandkonstruktionen errichtet werden. Die für die Kreisstraße zuständige Landkreisverwaltung ließ im Juli verlauten, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen. Allerdings stellten sich einige Probleme heraus. So lassen die engen Platzverhältnisse an dem abschüssigen Gelände kein paralleles Arbeiten zu. Der Ablaufplan musste geändert werden, es kam zum Zeitverzug. Erst im Frühjahr sollen nun die Stützmauerkappen errichtet werden. Auch die Versorgungsleitungen werden dann wieder verlegt. Zum Abschluss der Maßnahme werden die Randbereiche der Straße sowie die Geländer hergerichtet. Zwar dürften die Kosten kaum steigen, doch nimmt die Bauzeit um bis zu sechs Wochen zu.