Oelsnitz unterstützt Chemnitzer Projekt

Kulturhauptstadt Oelsnitzer Kultur könnte Chemnitz helfen

Foto: Harry Härtel

Oelsnitz. Die Stadt Chemnitz bewirbt sich als "Kulturhauptstadt Europas 2025" -der Stadtrat hat für die Jahre 2017 bis 2020 Haushaltsmittel für die Erarbeitung der Bewerbung in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro sowie die notwendigen Sachkosten bestätigt.

"Chemnitz war in der Vergangenheit nie etwas ohne Umfeld."

Was die Stadt Oelsnitz mit dem Projekt der Chemnitzer zu hat, erklärt Bürgermeister Bernd Birkigt: "Die Stadt Chemnitz muss sich im Zusammenhang mit der Bewerbung ein Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten und begründen, warum gerade Chemnitz Kulturhauptstadt werden soll. Man hat recherchiert, wo die Kultur herkommt. Chemnitz war in der Vergangenheit nie etwas ohne das Umfeld."

Oelsnitz hat einiges zu bieten

Man überlegt, was die Region hat. Man müsse die Orte miteinander verbinden. Birkigt sagt, man habe das Chemnitzer Modell nahverkehrsseitig hergenommen und habe die Kommunen, die von Chemnitz her darüber erreichbar sind, angesprochen. Die Anfrage an Oelsnitz sei bereits letztes Jahr gekommen.

"Wir haben uns in Projektgruppen damit beschäftigt", so Birkigt: "Letzte Woche saßen wir in Chemnitz mit Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zusammen und waren uns soweit einig, dass man den Weg mitgehen kann." Kultur- und kunstseitig hat Oelsnitz einiges zu bieten. Neben der Stadthalle zu dem Zeitpunkt 2025 vor allem auch das dann fertigsanierte Bergbaumuseum.