Oelsnitzer Bergbaumuseum wird umgestaltet

Sanierung Stadt muss sparsam agieren

oelsnitzer-bergbaumuseum-wird-umgestaltet
Das Bergbaumuseum in Oelsnitz soll umfassend saniert werden. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist eine Einrichtung des Kul(T)our-Betriebes des Erzgebirgskreises. Noch bis zum 29. Januar läuft die alljährliche Schließzeit des Museums. Diese wird genutzt für Reinigungsarbeiten, Werterhaltungsmaßnahmen sowie Schulungen der Mitarbeiter.

Das Bergbaumuseum wird in naher Zukunft eine Komplett-Sanierung erfahren. Seitens der Stadt Oelsnitz sagt Bürgermeister Bernd Birkigt: "Wir haben eine Stimme in diesem Prozess, sind aber nicht die federführende Kraft. Das obliegt dem Landkreis." Die Stadt Oelsnitz ist sehr froh, dass es das Bergbaumuseum in der Form heute gibt.

Verhandlungsergebnis: Die Stadt muss "nur" zehn Prozent zahlen

Die geschätzten Baukosten für den Gebäudekomplex belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, dass die Stadt, die Sitzkommune ist, "nur" den Mindestbetrag von zehn Prozent leisten muss - diese werden an den förderfähigen Baukosten festgemacht, die bei rund 11 Millionen Euro liegen. Dadurch wird die Stadt eingeschränkt.

Birkigt sagt: "Die 1,1 Millionen, die wir sonst für andere Dinge eingeplant hätten, stehen uns in den nächsten fünf Jahren nicht zur Verfügung." Wenn die wirtschaftliche Lage so bleibt, wie sie momentan ist, heißt das sparsam sein, erklärt Birkigt: "Das heißt auch Gespräche mit Vereinen zu führen, was Förderung angeht, um nicht auf wichtige städtische Aufgaben verzichten zu müssen".