• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Oelsnitzer wollen Denkmal versetzen

Denkmal Maßnahme während der Umgestaltung des Parks um Stadthalle

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Unterhalb der Stadthalle in Oelsnitz steht ein Gedenkstein, der an Opfer jeglicher Gewaltherrschaft erinnert. Genau dieser Bereich ist jetzt mit einem Bauzaun versehen worden und es laufen Arbeiten. Im Zuge der Umgestaltung des Parks rund um die Stadthalle, soll das Denkmal, das Ende der 1940er-Jahre aufgestellt worden ist, umgesetzt werden. Heißt, es verlässt seinen aktuellen Standort und bekommt einen neuen. Gedanken dazu gibt es schon seit gut zehn Jahren, aber bisher hat man das Projekt nicht angegriffen. Das Denkmal zu erhalten steht außer Frage, nur soll es einen anderen Platz bekommen. Damit spannt man von der Zeit her einen sehr großen Bogen, denn die Jahreszahlen von 1933 bis 1989 sind vermerkt. Laut den Recherchen, die Bürgermeister Bernd Birkigt bereits vor längerer Zeit einmal angeregt hat, sei aktuell nichts bekannt, dass es Gedenkveranstaltungen an diesem Mahnmal in der Gegenwart gibt.

Gewonnener Platz soll für Veranstaltungen genutzt werden

Ein Grund, warum das Denkmal versetzt werden soll ist auch ein städtebaulicher: Dort, wo es aktuell aufgestellt ist, habe der Stein keinen Idealplatz. Indem man das Denkmal dort wegnimmt, gewinnt man auch Platz für Aktivitäten in der Stadt. Man will Veranstaltungen, die in der Innenstadt laufen, mehr Raum geben. Das merke man auch hinsichtlich des anstehenden Bergfestes in diesem Jahr. Seinen neuen Platz soll das Denkmal in der Sichtachse zu Stadthalle bekommen. Und zwar mit Blick in Richtung ehemaliges Stadion oberhalb der Stadthalle. Am Ende des Weges will man den neuen Standort definieren. So bleibt es im Stadtzentrum erhalten. An einer Stelle, wo es ebenso gut sichtbar ist. Mit der Umgestaltung des Parks will man in Oelsnitz erreichen, dass die Stadthalle näher an die Mitte der Stadt heranrückt und besser für Gäste der Stadt und auch für die Oelsnitzer selbst, die das Gebäude als selbstverständlich ansehen, wahrgenommen wird. 



Prospekte