Ohne Barrierefreiheit gibt es Probleme

VEREINSARBEIT Aphasiker ziehen Jahresbilanz

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Ideen für den Erfahrungsaustausch im Wasserschloss Klaffenbach werden bereits bei den Treffen gesammelt. Foto. Bohn/PB AL

Stollberg. Betroffene des Aphasikervereins Stollberg trafen sich, um Bilanz des Jahres zu ziehen. Viele Vereinsmitglieder sind durch einen Schlaganfall oder einer Gehirnschädigung auf Rollator und Rollstuhl angewiesen. Trotz dieser Handicaps ist ein Vereinsleben möglich und auch notwendig, jeder der Mitglieder darf und soll sich im Verein einbringen, sie finden Anschluss und können mit Betroffenen einen regen Austausch führen. Da werden eigene Hobbys wie Imkerei, Meteorologe, Klöppel, Töpfern und die Modelleisenbahn vorgestellt.

Unterwegs sind die Aphasiker oft. "Es werden jedes Jahr Reisen unternommen dabei gab es auch schon so manch böse Überraschung zum Thema Barrierefreiheit. Zum Beispiel bei einer Tagestour nach Prag. Zum Glück gibt es Busunternehmen, die auf Rollstuhlfahrer eingestellt sind. Mit Hilfe eines Außenaufzuges können die Betroffenen samt Rollstuhl befördert werden", sagt Elke Wohlrab, Leiterin des Aphasikervereins. Auch für das kommende Jahr stehen schon einige Termine fest. Zum Beispiel am 17. März gibt es wieder einen zweitägigen Erfahrungsaustausch im Wasserschloss Klaffenbach. Im Vorfeld gab es von den Aphasikern bereits einige Ideen, wie man diese Tage interessant gestalten kann.