Olympia-Teilnehmerin ragt heraus

Schwimmen Knapp 550 Teilnehmer sorgen beim 21. Internationalen Erzgebirgscup für Stimmung

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Am Sonntagabend haben im Aqua Marien die Finals des Erzgebirgsschwimmcups stattgefunden. Unter den Teilnehmern befand sich auch die Olympiateilnehmerin Lisa Graf (Bahn 2). Foto: Jan Görner

Marienberg. Beim 21. Internationalen Erzgebirgs-Schwimmcup drohte das Marienberger Freizeitbad "Aqua Marien" wieder einmal aus allen Nähten zu platzen. Knapp 550 Teilnehmer, die nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus Tschechien und Polen angereist waren, sorgten für einen Wettkampf auf hohem Niveau. Zur tollen Stimmung trugen aber auch die Zuschauer bei. Viele der 2700 Besucher, die am vergangenen Wochenende im Bad gezählt wurden, warfen auch einen Blick aufs 25-Meter-Becken. Schließlich zeigte dort unter anderem auch Olympia-Teilnehmerin Lisa Graf ihr Können. Die erfolgreichste deutsche Starterin bei den Spielen in Rio konnte aufgrund eines Bundeswehr-Lehrgangs seit Sommer kaum trainieren, drückte dem Erzgebirgscup aber dennoch ihren Stempel auf. Die Sächsin, die für die SG Neukölln Berlin startet, erreichte die beste Bilanz bei den Frauen. Bei den Männern mussten sich zwei Starter den Sieg in der Wertung teilen, die anhand der offiziellen FINA-1000-Punktetabelle errechnet wurde. So bekamen am Ende sowohl Urs Bludau aus Dresden als auch Marcus Günther aus Erfurt einen Herzog-Heinrich-Räuchermann überreicht. Genauso begehrt waren aber auch die Nussknacker-Medaillen, die als Belohnung für die besten Starter in den einzelnen Disziplinen warteten. Gleich mehrere konnte sich Lokalmatadorin Tiffany Steiner sichern, die in der AK 9 fünf Siege erkämpfen konnte. Von den Gastgebern schafften es auch Johann Weiß und Annika Uhlig aufs oberste Treppchen. Weitere Medaillen gingen an Erik Reuter, Lina Dietel, Nele Grosche, Sky Dombrowski, Cassandra Stopfkuchen, Benjamin Ihle, Lorena Fröhlich und Joelina Mildner. Aus den Reihen des SV 1990 Zschopau ragten vor allem Pauline Zingler und Julie Marschner heraus. Letztere erreichte das Junioren-Finale über 50 Meter Rücken.