Olympia: Weltcup-Sieg gibt Selbstvertrauen

Axel Jungk Skeletonsportler hat die Olympia-Bahn verinnerlicht

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Axel Jungk Foto: Thomas Fritzsch

Hohndorf. Kurz vor den Olympischen Spielen hat Axel Jungk ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In Königssee sicherte sich der aus Hohndorf stammende Skeletonsportler seinen ersten Weltcup-Sieg und schob sich damit in der Gesamtwertung der internationalen Wettkampfserie sogar noch auf Rang 2 vor. Genau zum richtigen Zeitpunkt tankte der 26-Jährige damit noch einmal mächtig Selbstvertrauen für den anstehenden Saisonhöhepunkt im südkoreanischen Pyeongchang.

"Ich mit mir sicher: Eine Medaille ist möglich", sagt Jungk, fügt aber im gleichen Atemzug an: "Man kann so etwas nicht erzwingen. Wir sind nun mal Menschen und keine Computer." Trotz der gestiegenen Erwartungshaltung sieht sich der Erzgebirger keinem allzu großen Erfolgsdruck ausgesetzt. Er weiß, dass der Südkoreaner Yun Sungbin und Martins Dukurs als Top-Favoriten in den Eiskanal gehen werden.