Olympische Winterspiele in Sachsen? Chance für das Erzgebirge

Olympia 2030 Es muss noch kräftig angepackt werden

Schneeberg. 

Schneeberg. Die Olympischen Winterspiele 2030 in Thüringen, Sachsen und Bayern? Diese Frage wird aktuell heiß diskutiert und bietet eine Menge Gesprächsstoff. "Für das Erzgebirge wäre das eine super Chance", sagt der erzgebirgische Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß von der CDU, der die Diskussion um eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2030 begrüßt.

 

Die Menschen bei uns freuen sich auf sportliche Großereignisse

Er schaut auf Wettkampfstätten in der Region: beim Skispringen könnten nach seiner Vorstellung beispielsweise Oberwiesenthal und das vogtländische Klingenthal ihren Hut mit in den Ring werfen. Der Bundestagsabgeordnete sagt, im Gegensatz zu manch wohlstandsverwöhnten Städten in Westdeutschland freuen sich die Menschen bei uns auf sportliche Großereignisse vor der Haustür. Alexander Krauß weiß aber auch ganz genau, dass bis 2030 noch kräftig angepackt werden muss, wie er sagt. Nachhaltige Investitionen in Wettkampfstätten, Straßen und Infrastruktur brauche man, wie jeder Olympia-Standort. Ins Gespräch gebracht hat diese gemeinsame Olympia-Bewerbung von Thüringen, Bayern und Sachsen eine private Initiative. Sport-Prominente, wie Skisprung-Legende Jens Weißflog aus Oberwiesenthal unterstützen den Vorschlag ebenfalls. Es bleibt definitiv spannend.