Orgel in Hoheneck soll saniert werden

Förderung Sparkassenstiftung unterstützt Vorhaben der Stadt

Stollberg. 

Stollberg. Die Umbaumaßnahmen in den Räumlichkeiten des Schloss Hoheneck laufen auf Hochtouren. Mittendrin ein Kleinod mit historischer Bedeutung. Die Rede ist von der alten Orgel, die bisher auf der Empore des ehemaligen Kirchensaales gestanden hat. Mittlerweile ist das gute Stück, das über Jahrzehnte nicht mehr gespielt worden ist, in Einzelteile zerlegt.

Hintergrund:

Die Orgel, die ein Werk von Bruno Kircheisen, einem Dresdner Orgelbauer ist, soll saniert werden und wieder erklingen. Es heißt, Kircheisen sei ein Enkel von Karl Gotthold Jehmlich, dem Stamm­vater der Orgelbauerfamilie Jehmlich. Zum Vorhaben der Orgelsanierung sagt Oberbürgermeister Marcel Schmidt: "Wir haben einige Förderprogramme abgefragt, die alle nicht gegriffen haben."

Jetzt rückt die Umsetzung dennoch in greifbare Nähe, denn die Stadt erhält Unterstützung von der Erzgebirgssparkasse und der Ostdeutschen Sparkassen-Stiftung. Roland Manz, Vorsitzender des Vorstandes der Erzgebirgssparkasse sagt: "Wir sind bereits seit 2014 im Dialog mit der Stadt Stollberg. Letztes Jahr ist es gelungen, die Sparkassen-Stiftung für das Projekt zu begeistern."

Die Orgel soll, nach Abschluss der Baumaßnahmen am Gebäude, wieder eingebaut werden. Man geht von 2021, spätestens aber 2022 aus, dass dies der Fall sein wird. Der Kirchensaal wird für das Theaterpädagogische Zentrum umgebaut. Schmidt kann sich auch gut vorstellen, dass auch die Kreismusikschule als Nutzer infrage kommt und die Orgel vielseitig mit Leben erfüllt wird.